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Zeitalter der Partizipation: Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung?
Präsentation Kultureller Bildungsverbund Pankstraße
Präsentation Kultureller Bildungsverbund
Aufruf zum Ideenwettbewerb - Partnerschaft - Entwicklung - Beschäftigung (PEB)
Das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit (BBWA) Mitte ist ein Zusammenschluss kommunaler Akteure, die einen Beitrag zur Forcierung von Wirtschaftswachstum leisten und Möglichkeiten zur Schaffung von Arbeit und Ausbildung in Mitte schaffen wollen.
Mit dem neuen ESF-Förderinstrument "Partnerschaft-Entwicklung-Beschäftigung" (PEB) werden Projekte gefördert, die auf der lokalen Ebene Beschäftigungspotenziale durch partnerschaftliche Ansätze erschließen.
Das Förderinstrument eröffnet u. a. Möglichkeiten, Modellprojekte zu erproben, um die berufliche wie auch soziale Integration benachteiligter Personengruppen zu verbessern. Dabei gilt es, innovative Projektideen zu entwickeln, die den im bezirklichen Aktionsplan skizzierten Handlungsbedarf aufgreifen.
Der durch das Bezirkliche Bündnis für Wirtschaft und Arbeit Mitte initiierte Ideenwettbewerb fordert die Einreichung kreativer Vorschläge heraus, die sich am lokalen Bedarf und vorhanden Strukturen des Bezirkes orientieren und dem Schwerpunkt „Beschäftigung“ widmen.
Gesucht wird ein Trägerverbund bestehend aus 2 - 4 Trägern zur Umsetzung eines Modellprojektes im Bezirk Mitte von Berlin zur
Teilzeitausbildung für junge Frauen mit Kind mit sozialpädagogischem Unterstützungsbedarf und Kinderbetreuung.
Gefordert werden 3jährige Ausbildungen ab September 2009 für 6-12 Ausbildungsberufe bei min. 16 Teilnehmerinnen im Alter von 16-21 Jahren.
Von den Trägern des Verbundes wird eine Ausbildungsberechtigung für die entsprechenden Ausbildungsberufe sowie Erfahrung in der Jugendberufshilfe erwartet.
Die anerkannten Träger der Jugendhilfe verfügen über Standorte im Bezirk Mitte von Berlin.
Die Höhe der Finanzierung aus dem Europäischen Sozialfonds kann bis zu 50% der Projektgesamtkosten betragen und ist auf maximal 250.000€ pro Projekt begrenzt. Der Projektzeitraum beträgt maximal drei Jahre. Die Kofinanzierung erfolgt aus öffentlichen Mitteln. Absprachen dazu sind mit dem Jobcenter und den bezirklichen Fachabteilungen zu treffen.
Hintergrund:
In den zurückliegenden Jahren ist das Bewusstsein darüber gewachsen, dass es eine nennenswerte Gruppe junger Frauen gibt, die nicht dem inzwischen allgemeinen weiblichen Lebensmuster folgt – Schule, Berufsausbildung, Berufstätigkeit, Familiengründung –, sondern bereits während oder nach der Schulzeit oder während einer Ausbildung der Familiengründung Priorität einräumt. Oftmals beginnen diese jungen Frauen erst gar keine Ausbildung oder brechen sie, auch aufgrund einer Schwangerschaft, ab, sie finden keinen neuen Einstieg, werden als Ungelernte erwerbstätig oder geben ganz auf.
Das Thema „junge Mütter und Berufsausbildung“ lässt in der Regel an eine Problemgruppe denken und daraus folgend an die Bereitstellung von Sonderbedingungen im Rahmen eines Benachteiligtenprogramms. Zweifellos benötigen junge Mütter häufig Ausbildungsbedingungen, die ihren Lebenslagen angemessen sind und die es ihnen ermöglichen, Ausbildung und Familienverantwortung unter zu vereinbaren. Die Probleme junger Mütter, an Ausbildung teilzuhaben, sind nicht allein ihrer Lebenslage geschuldet, sondern sie sind auch im Zusammenhang mit einem Mangel des Ausbildungssystems zu betrachten.
Im Gegensatz zum Arbeitsleben, in dem Regelungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie zum Standard geworden sind, gibt es im Bereich der beruflichen Ausbildung bislang keine entsprechenden Regelungen. Der Fall Mutterschaft oder Elternschaft ist hier nicht vorgesehen. Dies ist umso erstaunlicher, als das Alter der Auszubildenden beständig gestiegen ist und damit auch die Möglichkeit von Mutterschaft bzw. Elternschaft in dieser Lebensphase.
Dieser Mangel des Ausbildungssystems ist ein entscheidender Faktor, wenn junge Mütter zu einer Problemgruppe werden. Er addiert sich zu den allgemeinen Benachteiligungen junger Frauen auf dem Ausbildungsstellenmarkt.
Um jungen Müttern Wege in die Berufsausbildung zu ebnen, sind Konzepte notwendig, die die Problemlagen und Lebenssituationen berücksichtigen. Dabei geht es um die Förderung der beruflichen Orientierung junger Frauen auch im Rahmen sozialpädagogischer Betreuung.
Dabei eröffnen die zeitliche Gestaltung der Ausbildung als „modifiziert Vollzeitausbildung“ – wie sie im März 2001 vom Bund-Länder-Ausschuss „Berufliche Bildung“ in einem Eckpunktepapier als Möglichkeit für junge Mütter empfohlen worden ist , erfolgreiche Wege.
Projektvorschläge sind bis zum 20. Februar 2009 bei der Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses Mitte per E-Mail einzureichen:
Bezirksamt Mitte von Berlin
Geschäftsstelle des Bezirklichen Bündnisses für Wirtschaft und Arbeit Mitte
Frau Brüning
Müllerstaße 146/147
15345 Berlin
Tel.: 030 9018 4 4372
Fax: 030 9018 4 4375
E-Mail: beate.bruening@ba-mitte.verwalt-berlin.de
Bei Einreichung des Projektvorschlages über den Postweg bitten wir um zusätzliche Übermittlung des Vorschlages per E-Mail. Später eingegangene Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden.
Das Vorschlagsformular inklusive des einzureichenden Kosten- und Finanzierungsplanes sowie die Programmbeschreibung des Förderinstrumentes PEB erhalten Sie im Internet unter www.ziz-berlin.de






