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Ausstelleung - "Pleasures of Association, and Poissons, such as Love-"

Bild: Galerie Wedding

Eine Ausstellung von Mariana Castillo Deball im Rahmen von UP (Unsustainable Privileges), kuratiert von Solvej Helweg Ovesen und Bonaventure Soh Bejeng Ndikung.
 

Eröffnet wird die Ausstellung am 5. Oktober um 18 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin und der Kurator*innen, mit Rundgang zu Forbidden Symmetries von Mariana Castillo Deball auf dem Rathausvorplatz und Liveperformance des DJs Dubben Dig.

Im Rahmen der Ausstellungsreihe UP (Unsustainable Privileges) erschafft die Künstlerin Mariana Castillo Deball in der Ausstellung "Pleasures of Association, and Poissons, such as Love‑" eine spiralförmige Installation eines Stammbaumes, die die Entwicklung des Wirbeltieres vom Fisch zum Vogel, welche sich über einen Zeitraum von 200 Millionen Jahren vollzog, erfahrbar gemacht- Ein unfassbarer Zeitraum wird greifbar.


Menschen haben das Privileg, sich mit evolutionären Prozessen auseinanderzusetzen und sie Assoziieren zu können, ihnen eine Ordnung zu geben und sie dadurch zu gestalten. Auf der anderen Seite geht im Hinblick auf die Urzeit der evolutionäre Prozess weit über die menschliche Existenz hinaus.

Ausgangspunkt für die Arbeit der Künstlerin ist ihre Begeisterung für Fossilien und deren Assoziation mit der Lithografie sowie die Veränderung der Evolutionsforschung im Zuge der technischen Entwicklung. Mariana Castillo Deballs "Pleasures of Association, and Poissons, such as Love‑" thematisiert die Rivalität zwischen unterschiedlichen Techniken zur Erstellung von wissenschaftlichen „Fakten“, die jeweils eine unterschiedliche Sicht auf die Evolution zeigen.
 
Deball arbeitet in ihrer künstlerischen Praxis eng mit Wissenschaftler*innen der Archäologie, Paläontologie, Ethnographie und Geschichte zusammen. Ihr geht es um die Rekontextualisierung von historischen Dokumenten, Artefakten und, wie hier, sedimentierte Körper, Fossilien. Abreibungen mit Tinte auf Papier von fossilen Exemplaren des evolutionären Prozesses des Wirbeltiers hängen in einer raumgreifenden Bambusbaumstruktur in der Galerie Wedding. 
 
Zusätzlich, wird im Rahmen der Ausstellung eine bleibende Arbeit von Deball im öffentlichen Raum, dem Vorplatz des Rathaus Wedding lanciert. Sie ist Teil des neuen Gehwegs und besteht aus speziellen Pflastersteinen mit organischen Gravuren der Künstlerin, die ein kreisförmiges, sich aus der Mitte entfaltendes Penrose-Muster bilden. "Forbidden Symmetries" verwirft die traditionelle funktionale Pflasterung und hinterlässt eine abweichende Spur, eine schräge Archäologie, oder einen möglichen Fund. Die Arbeit ist das Ergebnis des Wettbewerbs "Kunst am Bau", der 2015 im Rahmen der Neugestaltung des Rathausumfelds stattfand und durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen unterstützt wird.
 

Begleitveranstaltungen:

Am 19. Oktober 2017 um 17 Uhr:
Ausstellungsrundgang mit Künstlerin Mariana Castillo Deball und Kuratorin Solvej Helweg Ovensen 
 
Am 26. Oktober 2017 um 20 Uhr:
Künstlerin Mariana Castillo Deball in Konversation mit Gabriela Aguileta und Pantheologe Florian Witzmann mit anschließender Soundperformance von Coco Maria

Kontakt:

Galerie Wedding
Raum für zeitgenössische Kunst
Müllerstraße 146 – 147
13353 Berlin

 

Bearbeitet durch das QM Pankstraße, basierend auf Informationen der Galerie Wedding.