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Ausstellungseröffnung „Kinderaugen sehen den Krieg“

Einladung zur Ausstellungseröffnung

„Kinderaugen sehen den Krieg“

– Wie tschetschenische Kinder ihre Kriegserlebnisse künstlerisch verarbeiten –

 

Flüchtlingskinder aus Tschetschenien haben im Rahmen eines einjährigen Kunstprojektes des Refugiums im Paul-Gerhardt-Stift Berlin unter Anleitung des Kunstpädagogen und Malers Zvonko Kermc Bilder gemalt. Diese zeigen den Lebensalltag von Kindern in Kriegszeiten und wie sie mit den oft traumatischen Erlebnissen umgehen. Das auf den Bildern festgehaltene Leben in Ruinen ist auch heute noch Alltag in Tschetschenien.

Das Diakonische Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. und das Paul-Gerhardt-Stift Berlin laden ein zur Eröffnung der Ausstellung "Kinderaugen sehen den Krieg"

am Donnerstag, 17. September 2009, um 13.30 Uhr

im Haus der Diakonie, Paulsenstraße 55/56, 12163 Berlin.

Die Ausstellung wird ab 17. September im Rahmen der Interkulturellen Woche vier Wochen lang im Haus der Diakonie zu sehen sein und von Vorstandsmitglied Thomas Dane eröffnet.

Das Paul-Gerhardt-Stift engagiert sich seit mehr als zwei Jahrzehnten in der Flüchtlingsarbeit. In der Beratungsstelle Refugium finden Asylbewerber und Kriegsflüchtlinge einen Ort, wo sie kompetent beraten werden und Entlastung in ihrem Alltag erfahren. Darüber hinaus bietet das Refugium Projekte für Flüchtlingskinder und jugendliche Flüchtlinge an, wie z. B. Nachhilfeunterricht.

Zvonko Kermc, der 1993 von Kroatien nach Berlin kam, nachdem er in Novi Sad sein Studium der bildenden Künste mit dem Diplom abgeschlossen hatte, führt seit 2006 Kunstprojekte mit den Kindern im Refugium durch. Seine Bilder wurden bereits in diversen Ausstellungen im In- und Ausland gezeigt und mit Preisen ausgezeichnet.

Die Ausstellung kann montags bis donnerstags von 9.00 bis 16.00 Uhr und freitags von 9.00 bis 14.00 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

 

Kontakt und weitere Informationen:

Ingrid Lühr, DWBO, Tel. 030-82097-251