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BBWA Berlin - Bezirkliches Bündnis für Wirtschaft und Arbeit!

Quelle:www.bbwa-berlin.de

Im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und bei der Umsetzung von beschäftigungsfördernden Maßnahmen empfiehlt die Europäische Kommission seit einigen Jahren, die Einbeziehung lokaler Akteurinnen und Akteure zu verstärken. Hervorgehoben wurde die Bedeutung der lokalen Ebene insbesondere durch die von der Kommission initiierten territorialen Beschäftigungspakte im Jahre 1996, die Nennung in den beschäftigungspolitischen Leitlinien und als Querschnittsthema der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Großes Gewicht wird dabei der Verknüpfung von verschiedenen Politik- und Ressortbereichen beigemessen.

Diesen Empfehlungen der Europäischen Kommission wurde in Berlin mit der Bildung von Bezirklichen Bündnissen für Wirtschaft und Arbeit gefolgt. Damit konnten die programmatischen Zielsetzungen der Europäischen Union mit arbeitmarktpolitischen Schwerpunktsetzungen des Landes verbunden werden.

 

Ansatz und Zielsetzung

Bei der Initiierung und Entwicklung der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit geht es darum, die vorhandenen bezirklichen Entwicklungspotenziale intelligent zu vernetzen, um einen Beitrag zur Erhöhung der Beschäftigungsfähigkeit und zur beruflichen wie sozialen Integration benachteiligter Personengruppen, zur Schaffung neuer Beschäftigungs- und Ausbildungsmöglichkeiten und zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur zu leisten. Dem liegt die Überzeugung zu Grunde, dass lokale Partnerschaften den jeweiligen örtlichen Bedarf am besten kennen und dementsprechend gemeinsam Handlungsstrategien erarbeiten und umsetzen können.

 

Vorgehensweise

Basierend auf einer Analyse der arbeitsmarktspezifischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation werden in den BBWA Handlungserfordernisse festgelegt, Handlungsfelder definiert und diese mit Aktionen und Projekten untersetzt. Die Handlungsfelder, Aktionen und Projekte werden in Aktionsplänen dokumentiert und kontinuierlich fortgeschrieben.

Ideen und Vorschläge können je nach Festlegungen in den BBWA bzw. entsprechend den Förderbedingungen der Finanzierungsinstrumente vorrangig durch Ideenwettbewerbe von lokalen Akteurinnen und Akteuren eingebracht werden. Die Mitglieder der Steuerungsrunden entscheiden gemeinsam über zu fördernde Projektvorschläge.

 

Förderinstrumente

Ziel des Programms Lokales Soziales Kapital (LSK) ist es, beschäftigungswirksame Potenziale vor Ort zu erschließen. Es werden vernetzte Mikroprojekte gefördert, die den sozialen Zusammenhalt stärken und durch die Umsetzung passgenauer Angebote den Adressaten des Programms beim Einstieg bzw. Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt notwendige Unterstützung anbieten.

Ziel des Programms Partnerschaft-Entwicklung-Beschäftigung (PEB) ist es, durch partnerschaftliche Ansätze auf lokaler Ebene Beschäftigungspotenziale zu erschließen. Es sollen partizipative, integrierte und nachhaltige Projekte entwickelt werden. Nach Möglichkeit sind Aspekte der Sozialraumorientierung einzubinden.

Ziel des Programms Wirtschaftsdienliche Maßnahmen (WDM) im Rahmen bezirklicher Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit ist die nachhaltige Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft auf Ebene der Berliner Bezirke durch Maßnahmen zum Ausbau der wirtschaftsnahen, „weichen" Infrastrukturen (Netzwerke, Kooperationsvorhaben, Beratungskapazitäten, Standortmanagements u.a.)

 

Die Ansprechpartner in den jeweiligen Bezirken finden Sie hier.

 

Weitere Informationen sowie wichtige Downloads gibt es auf der Homepage unter www.bbwa-berlin.de