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Mittwoch, 27.07.2016

BeWEGung!

2. Aktionsspaziergang der Baufachfrauen

Hier gehts zur Bewegungslounge
Baufachfrauen im Einsatz
Die Bewegungslounge
Im Gespräch mit Nachbarn
Baufachfrauen ruhen sich bei einem Tässchen Kaffe aus
Auch die Kinder wollenw wissen was hier heute los ist

Das Projekt "Auf die Plätze, fertig, los!" geht weiter und startete dieses Jahr unter dem Namen beWEGen durch. Inzwischen ist Sommer und immer häufiger beobachten wir Menschen an der Panke, die sich recken und strecken. Jedes Jahr steht im Rahmen des Projektes „Auf die Plätze fertig los!“ ein anderer öffentlicher Raum in besonderem Fokus zum Mitmachen, Mitgestalten und Mitbauen. Dieses Jahr ist es die Panke. Noch bei rauen Temperaturen zu Beginn diesen Jahres wurde der Weg an der Panke zwischen Gerichtstraße und Pankstraße von den Baufachfrauen zu einem Bewegungsparcours umfunktioniert. Die Ideen zu den verschiedenen Übungen kamen von den Nachbarn selbst, welche zu effektiven Trainings-Einheiten mit dem Rat einer Physiotherapeutin umgesetzt wurden. Mit Hilfe der Aufgaben-Schilder entlang der Panke kann nun Groß und Klein das sogenannte „Von Kopf bis Fuß“- Training selbst durcharbeiten.    

Es ist der 15. Juli.  Es ist warm, trotz vereinzelter Regenschauer, und in nur einer Woche beginnen endlich die lang ersehnten Schulferien. Das heißt: Es ist wieder Zeit für Bewegung im Kiez! Also haben sich die Baufachfrauen diesen Sommer ein neues Projekt vorgenommen. Noch immer im Fußballfieber haben sie eine „Bewegungslounge“ nach dem Vorbild der vielen noch kürzlich in der Stadt verteilten EM-Public-Viewing-Lounges aufgebaut. Sie steht heute am Brunnenplatz hinter dem Amtsgericht Wedding.  Es gibt einen Bildschirm mit Foto-Präsentation, Musik und von den Baufachfrauen selbst gebaute Sitzmöglichkeiten. Das alles unter einem Pavillon, der für ein angenehm trockenes Plätzchen sorgt. Hier können sich Anwohner nun, ob auf dem Weg zum Einkaufen, dem Nachmittags-Spaziergang oder dem Heimweg von Job, Schule oder Kindergarten über das Projekt informieren und vor allem mitmachen!

Alle halbe Stunde starten die Baufachfrauen von hier einen Rundgang. Dieser führt an der Panke entlang bis zur Pankstraße und auf der gegenüberliegenden Seite der Panke an der Uferstraße zurück. Hierbei wird gemeinsam überlegt und ausprobiert, wie man auf diesem Stück des Pankeweges einen Parcours gestalten könnte. Welche Elemente wie Bänke, Mauer, Geländer oder Tischtennisplatten befinden sich auf dem Weg, die sich für Fitnessübungen nutzen lassen? Heute haben wir Glück, denn normalerweise ist dieser Teil des Weges sehr verwildert. Doch wie es scheint wurde hier extra für die Baufachfrauen gemäht und gesenst. Das Feedback zum bereits vorhandenen Pankeparcours hat ergeben, dass sich gerade junge Menschen anstrengende Aufgaben wünschen. Diese Herausforderung nehmen die Baufachfrauen gerne an. Wir probieren uns aus, springen auf Mauern und über Straßenpoller. Immer mit den Fragen im Hinterkopf: Wie groß ist die Verletzungsgefahr? Welche Übungen funktionieren ohne vorbeikommende Radfahrer zu stören? Wie tolerant wird das Grünflächenamt sein?
Schnell merken wir, dass sich aus den vorhandenen Elementen interessante und durchaus auch anstrengende Übungen realisieren lassen. Voller neuer Ideen kommen wir zurück zur Bewegungslounge. Während der Rundgänge machten die Baufachfrauen Fotos der verschiedenen Übungs-Ideen, welche nun in der Bewegungslounge gezeigt werden und später zur Entwicklung des tatsächlichen Parcours dienen werden.  Hier bekomme ich auch meinen ersten Stempel auf dem Bewegungspass. Für jede mitgemachte Aktion bei den Baufachfrauen gibt es einen Stempel in Form eines Fußes. Am Ende des Projektes werden all jene, welche sich am fleißigsten bewegt haben und somit  den Abschluss des „Masters of Moving“ erfolgreich abgeschlossen haben, mit einem selbstgebauten Spielelement der Baufachfrauen belohnt. Nun werde ich mir also keine Aktion mehr entgehen lassen.

Im September soll der neue Parcours eingeweiht werden. In den Open-Air-Werkstätten werden dann, gemeinsam mit Bewohnern des Kiezes, die neuen Schilder aufgestellt werden.  Dann kann es auch schon losgehen mit der BeWEGung! „Eine Frauen-Jogging Gruppe aus dem Kiez wartet schon jetzt mit Vorfreude auf den neuen Parcours, der auf ihrer täglichen Laufstrecke liegen wird“, so Ute Mai von den Baufachfrauen.

Geplant sind im Rahmen des Projektes weitere Parcours im öffentlichen Raum wie zum Beispiel zwischen Schulen und Jugendeinrichtungen. Die Weddinger Jugend darf sich auf mehr und mehr Sport und Bewegung im Kiez freuen!


Text und Fotos: Anna Lindner