Berlin–Istanbul: Medien, Bilder und Berichterstattung

Die Verbindung beider Städte wurde nicht nur durch die Bildung politischer, kultureller sowie wirtschaftlicher Institutionen besiegelt. Daneben haben sich im Laufe der Jahre auch türkischsprachige Medienvertretungen in der deutschen Hauptstadt sowie deutschsprachige Medienrepräsentanzen in der Metropole am Bosporus angesiedelt. Diese trugen und tragen immer noch zur Verbreitung eines bestimmten Stadtbildes im jeweiligen anderen Land bei.

Doch inwieweit beeinflusst die Berichterstattung das Bild der anderen Stadt? Schürt sie Klischees, Neugierde oder gar Abneigung? Wie wird über stadt-, migrations- und kulturpolitische Themen berichtet? Da die Berichterstattung meist in der fremden Sprache erfolgt, ist die Zielgruppe einseitig.

Unser gemeinsamer Diskussionsabend mit deutschen und türkischen Medienvertretern will zu mehr Verständnis beitragen.


Referenten/innen:
Ahmed Külahçi, Büroleiter von "Hürriyet" und Doğan Nachrichentagentur Berlin;

Ferda Ataman, Autorin »Der Tagesspiegel« und Journalisten-Netzwerk »Neue Deutsche Medienmacher«;

Claudia Dantschke, freie Journalistin bei AYPA-TV in Berlin.

Leitung: Miriam Savoca, Kulturwissenschaftlerin


Termin und Ort:
Dienstag, der 23. März 2010, 19-21 Uhr, in der Galerie im Kurt-Schumacher-Haus, Müllerstrasse 163, U/S Wedding

Die Veranstaltung ist beitragsfrei, um Anmeldung wird gebeten.


Kontakt:
August-Bebel-Institut
Müllerstr. 163
13353 Berlin

Tel. (030) 4692-121 / -122
Fax (030) 4692-124

www.august.bebel-institut.de
sohrabi[at]august-bebel-institut[.]de