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Berliner Woche der Seelischen Gesundheit

Rund ein Drittel der Menschen in der Bundesrepublik erkrankt mindestens einmal im Leben an einem psychischen Leiden. Trotzdem werden psychische Erkrankungen nach wie vor in der Gesellschaft weitgehend tabuisiert. Anlässlich des Welttages der Seelischen Gesundheit findet vom 8. bis 14. Oktober zum ersten Mal die Berliner Woche der Seelischen Gesundheit statt, die über Erkennung und Heilungschancen, Therapieformen sowie vorbeugende Maßnahmen aufklären und sensibilisieren will.

In diesem Rahmen veranstaltet das Quartiersmanagement Pankstraße in seinen Räumen eine öffentliche und kostenlose Sprechstunde für Migranten. Das Angebot findet wahlweise in deutscher oder türkischer Sprache statt und richtet sich an Menschen, die selbst an einer psychischen Krankheit leiden aber auch an deren Angehörige oder an Anwohner und Interessierte, die sich über Themen rund um seelische Krankheiten und über seelische Gesundheit informieren wollen.

Unter dem Motto "Wissen und partizipieren" bietet das Quartiersmanagement Pankstraße gemeinsam mit Fachleuten vom Berliner Bündnis gegen Depression und der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus Beratungen an. Wann sind zum Beispiel Interessen- oder Teilnahmslosigkeit nur vorübergehende Verstimmungen, wann kündigt sich eine ernste Depression an? Neben Fragen zu Krankheitsbildern geht es auch um das öffentliche Gesundheitssystem, sozialarbeiterische Aspekte oder welche Institutionen im Kiez Hilfe anbieten.

Sprechstunde im Quartiersmanagement Pankstraße
Donnerstag, 11. Oktober, 14 - 18 Uhr
Prinz-Eugenstraße 1, 13347 Berlin
Ansprechpartnerin:
Dipl.-Ing. Sükran Altunkaynak
Tel.: 7474 6347

E-Mail: saltunkaynak@list-gmbh.de

Michaela Nolte