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Crashkurs in Selbstbewußtsein
Drei intensive Tage lang trainierten die SchülerInnen der Oberschule am Brunnenplatz, tanzten, sangen, gingen aus sich heraus – und schon am dritten Tag traten sie auf die Bühne: Zusammen mit den "Young Americans" begeisterten sie in einer großen Show das Publikum.
Die 44 jungen TänzerInnen aus Kalifornien hatten auf ihrer Europa-Tournee in Berlin Halt gemacht und – wie schon im Mai in der Neuköllner Rütli-Schule – einen Crash-Kurs in Sachen Selbstbewusstsein und Gemeinschaftserlebnis abgeliefert. Mit den SchülerInnen der Oberschule am Brunnenplatz trainierten sie am Sonntag, dem 19. und Montag dem 20. November, bevor am 21. November in der ehemaligen Kindl-Brauerei in Neukölln die Show begann. "Das war für die SchülerInnen ein intensives Erlebnis, das Training war sehr anspruchsvoll und herausfordernd, zumal ja auch alles in englischer Sprache stattfand", erzählt Frau Janwolf, Lehrerin an der kombinierten Haupt- und Realschule: "Wir waren alle erstaunt, obwohl wir ja zuvor schon viel davon gehört hatten. Das Experiment hat sich auf jeden Fall gelohnt". Rund zwei Drittel der SchülerInnen nahmen an dem Projekt von Anfang an Teil – auch viele LehrerInnen machten mit, opferten den Sonntag und nahmen die amerikanischen Tänzer-Innen bei sich zu Hause auf.
Die Young Americans wurden 1962 in Kalifornien gegründet und starteten 1992 ihre "Music Outreach Tours", zunächst in den USA, seit dem Jahr 2000 auch international rund um den Globus. Die jungen, pädagogisch qualifizierten TänzerInnen machen dabei stets an allgemeinbildenden Schulen Station und hinterlassen zumeist begeisterte SchülerInnen und PädagogInnen. Dabei vermitteln sie nicht nur den SchülerInnen Selbstbewusstsein und die Erfahrung, gemeinsam etwas Tolles leisten zu können. Auch die Lehrerkollegien zeigen sich danach in der Regel ermutigt.






