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Wohnen in Berlin
Zeitalter der Partizipation: Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung?
Präsentation Kultureller Bildungsverbund Pankstraße
Präsentation Kultureller Bildungsverbund
Öffentlicher Workshop "Nachbarschaftstreff im Quartier Pankstraße"
Petunien #9 - Performance-Serie für Improvisationn (gegründet von: Sandra Wieser & Meltem Nil)
Fest im SprengelHaus
30 Jahre NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
Das August Bebel Institut lädt ein

Sa 27. November 2010, 10-17 Uhr
Duales Lernen und Praxiserfahrungen mit der Berliner Schulreform
Mit dem Schuljahr 2010/2011 sind alle Schulzweige der Sekundarstufe 1 in Berlin (außer dem Gymnasium) zur Integrierten Sekundarschule zusammengefasst worden. Zur neuen Berliner Schule gehört das Duale Lernen. Von der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung wird dieser Teil der Reform folgendermaßen beschrieben: Das Duale Lernen ist eine sinnvolle Verknüpfung des Lernens in der Schule und einem Praxisplatz. In den Integrierten Sekundarschulen sollen die Schülerinnen und Schüler in diesen Unterrichtseinheiten auf die spätere Berufsausbildung und -tätigkeit bestens vorbereitet werden. Berlins große Wirtschaftsverbände haben diesen Teil der Reform ganz besonders begrüßt.
Das Duale Lernen steht grundsätzlich allen Schülerinnen und Schülern für alle angestrebten Schulabschlüsse offen. Mögliche Organisationsformen für das Duale Lernen sind regelmäßige Praktika in Betrieben, Praxistage, Produktives Lernen, Schülerfirmen, Kooperation mit beruflichen Schulen (OSZ), Netzwerk für Ausbildung, Netzwerk Berufspraxis, Vertiefte Berufsorientierung (BVBO).
Wir hören Berichte von ersten Erfahrungen mit dem dualen Lernen und diskutieren darüber mit Vertreter/innen der Senatsverwaltung, der Schulen und der Wirtschaft.
Leitung: Reinhard Wenzel, Diplom-Politologe
Sa 27. November 2010, 10–17 Uhr in Berlin-Wedding, Beitrag: 10€ inkl. Verpflegung und Getränke, Anmeldung bis 21. November, Veranstaltung P34, Sa 4. Dezember 2010, 10–17 Uhr
Sa 4. Dezember 2010, 10–17 Uhr
Geschlechtergerechtigkeit im politischen Alltag - Ein Workshop für politisch aktive Männer und Frauen
Was haben Stadtplanung, Integrationspolitik, die Kita-Trägerschaft oder kommunale Wirtschaftsförderung mit der Gleichstellung von Frauen und Männern zu tun? Geschlechtsspezifische Unterschiede und Gleichstellungsfragen spielen in allen Politikfeldern eine Rolle und gehen alle politischen Akteure etwas an, Männer und Frauen. Dieser Workshop bietet politisch Engagierten die Möglichkeit, sich mit der Strategie des Gender Mainstreamings vertraut zu machen. Was heißt Gender Mainstreaming in der Stadtpolitik? In welchem Verhältnis steht diese Strategie zu Frauenförderung, Antidiskriminierungspolitik und Diversity Management? Welche Erfahrungen gibt es auf Landes- und Bezirksebene? Dabei werden ausgewählte Beispiele aus der kommunalen Praxis vorgestellt.
Referent/innen: Pamela Dorsch, Gendertrainerin und Ingo Siebert, Geschäftsführer des August Bebel Instituts
Sa 4. Dezember 2010, 10–17 Uhr in Berlin Wedding, Beitrag 10 €, Anmeldung bis 25. November, Veranstaltung P39
Do 2. Dezember 2010, 19-21 Uhr
Kreuzberg setzt ein Signal: 40 Jahre erster „Ausländerbeirat“ in Berlin
Kreuzberg ist nach wie vor der Berliner Multikulti-Bezirk schlechthin. Ein Großteil der in den sechziger Jahren angeworbenen Gastarbeiter/innen hatte sich in dem Randbezirk West-Berlins angesiedelt, weswegen hier frühzeitig die Frage nach ihrer Interessenvertretung aufkam. Der vor 40 Jahren gegründete Kreuzberger „Ausländerbeirat“ war bundesweit einer der ersten seiner Art. Zunächst fast ausschließlich nur mit deutschstämmigen Mitgliedern besetzt, wurde der Beirat schnell zu einem wichtigen Gremium für die Selbstorganisation von Einwanderer/innen und leistete somit eine wichtige Vorarbeit für die Partizipation von Migrant/innen am öffentlichen und politischen Leben im Bezirk. Trotz dieser Erfolgsgeschichte sollte es aber noch ganze zehn Jahre dauern, bis mit Barbara John erstmals eine Integrationsbeauftragte für ganz Berlin (West) berufen wurde.
Wir diskutieren mit ehemaligen und aktiven Mitgliedern des Beirats über die Motivationen und Signalwirkung der Gründungszeit, über langfristige Erfolge sowie unbewältigte Aufgaben für die heutige Integrationspolitik.
Leitung: Daniela Honigmann (M.A.)
Referent/innen: Hildegard Josten, Riza Baran, Bosilijka Schedlich und Hermann Minz
Do 2. Dezember 2010, 19-21 Uhr, Kreuzberg Museum, Adalbertstr. 95A, Berlin-Kreuzberg, beitragsfrei, Anmeldung bis zum 26. November, Veranstaltung P82
Anmeldung für Veranstaltungen unter www.august-bebel-institut.de, per Email an kontakt@august-bebel-institut.de oder per Telefon unter 030/4692-121.






