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Dienstag, 03.06.2014

Der Quartiersrat erzählt...

 

 

 

 

 

Im Gespräch mit Jochen Küpper:

 

Heute war Jochen Küpper (33) zu Besuch. Der ursprünglich aus Köln stammende Diplomkaufmann lebt seit 5 Jahren im Quartier. Aufmerksam auf den Wedding wurde er durch das Projekt Stattbad Wedding, das er gegründet und entwickelt hat. Herr Küpper beschreibt den Bezirk als einen liebevollen, authentischen und spannenden Bezirk, dem mit seinen Ecken und Kanten vor allem hinsichtlich seiner Entwicklung, großes Engagement gebührt.

 

 

1. Worin liegen für Sie die Chancen in der Beteiligung im Quartiersrat?

Zum einen wollte ich mich sozial engagieren und zum anderen den Quartiersrat und seine Arbeit genauer kennen lernen. Daraufhin habe ich schnell gemerkt, dass dies eine tolle Möglichkeit ist, hier im Kiez etwas zu bewegen.

2. Was macht Ihnen bei der Arbeit im Quartiersrat besonders viel Spaß?

Besonders viel Spaß macht mir, spannende Projekte kennenzulernen sowie zusammen zu kommen, um darüber zu diskutieren, wie wir im Wedding die Welt ein Stückchen besser machen können.

3. Wo sehen Sie Chancen und Potenziale im Quartier?

Als Experte für Kunst und Kultur bin ich natürlich von den kreativen Potenzialen dieses Quartiers überzeugt. Ich sehe vor allem die Standorte rund um die Gerichtstraße als großes Potenzial für das Quartier. Ansonsten denke ich, brauchen wir Aktionen, die den Raum aufbrechen, wie zum Beispiel gemeinsame Nachbarschaftsaktionen, bei denen die Menschen merken, dass der Kiez nicht nur zum Durchlaufen und Hinsetzen ist sondern man auch aktiv sein und etwas Sinnvolles tun kann. 

4. Verfolgen Sie bei der Tätigkeit im Quartiersrat spezielle Entwicklungsstrategien oder Ziele?

Ich finde Themen wie Kreativwirtschaft und Gewerberaumentwicklung sehr spannend. Projekte wie den „Grünen Lernort“ in der Wiesenburg, „Panke belebt!“ und Kunstaktionen im öffentlichen Raum finde ich sehr spannend. Außerdem interessiert mich der interkulturelle Austausch, der noch mehr gefördert werden könnte.

 

5. Verfolgt der Quartiersrat als Einheit generell gemeinsame Ziele?

Ich denke, da hat sich inzwischen eine ganz tatkräftige Gruppe gebildet, die inzwischen sehr gut einschätzen können, ob sie etwas gut oder schlecht finden. Ansonsten ist es natürlich so, dass beispielsweise Vertreter der Kita und ich, als Experte für Kunst und Kultur, natürlich verschiedene Schwerpunkte haben. Ich denke, dass das auch Sinn und Zweck eines Quartiersrates sein soll, möglichst breit Interessen abzudecken. Ich denke, dass Verständnis des Quartiersrates für eine gemeinsame Verantwortung hier etwas zu tun, liegt in jedem Fall vor. Ich glaube, dass man sich hier als Gruppe sehr gut zusammen gefunden hat.

6. Welche Veränderungen können Sie innerhalb der vergangenen zwei Jahre erkennen?

Positiv sind die Projekte, die umgesetzt werden konnten und dass die Gelder, die vergeben wurden auch sinnvoll genutzt werden. Negativ: Es ist nicht genug. Es fehlt noch an allen Ecken, so auch am Bürgerengagement. Für mich persönlich habe ich gemerkt, dass es sehr viel Zeit ist, die man aufwenden muss, um sinnvoll etwas zu tun aber es macht am Ende Spaß bzw. es passiert auch etwas.

7. Abschließend: Warum kandidieren?

Ich kann nur jedem empfehlen mitzumachen, um im Quartier etwas zu bewegen. Auch ich werde wieder kandidieren.

 

Das Interview führte Hannah Gumm.

 

Zum Interview mit Leon Tilly

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H. Gumm