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Der Quartiersrat hat entschieden

Der Quartiersrat sichtet Ideen

Der Quartiersrat hat aus insgesamt 46 eingereichten Projektideen zehn Ideen für die Förderung aus dem Quartiersfonds 2 des Programms „Soziale Stadt“ ausgewählt. Aus diesem Fonds werden Projekte mit bis zu 10.000 Euro unterstützt, die positive Veränderungen im Quartier anstoßen.

Sechs der ausgewählten Projekte können nun bereits starten. Die Vorhaben sprechen verschiedene Altergruppen im Quartier an: So wird ein Kochkurs für Schüler angeboten, Rap-Workshops und Tanzprojekte für Jugendliche und eine Kulturveranstaltung für Senioren.

Das Projekt „Internationales Kochen und Kochbuch-Schreiben mit Kindern der Wedding-Grundschule“ soll Verständnis und Neugier bei Kindern für andere Kulturen wecken und den Umgang untereinander fördern. Bei einem wöchentlich stattfindenden Kochkurs in der Schule sollen die Kinder der 5. Klassen verschiedene internationale Gerichte kennen lernen und so ein Gefühl für andere Kulturen entwickeln. Auch die Eltern der Kinder werden eingeladen, um die Bedeutung des Gerichts in der jeweiligen Kultur zu erklären.  Die Rezepte sollen dann in einem Kochbuch festgehalten werden, das als Geschenk, zum Beispiel als Begrüßung für Erstklässler dienen soll.

Ein weiteres Projekt, für das sich der Quartiersrat entschieden hat, ist die Erweiterung der Angebote im Weddinger Jugend- und Kulturverein e.V. in der Amsterdamerstraße 17a. Durch die Anschaffung neuer Ausstattung soll das Freizeitangebot für Jugendliche vergrößert und verbessert werden. Auch ist geplant, die Sportaktivitäten des Vereins weiter auszubauen. Der Verein, der stark von Jugendlichen aus dem Quartier Pankstraße besucht wird, möchte Jugendlichen noch mehr Möglichkeiten bieten, ihre Freizeit abwechslungsreicher zu gestalten. Ziel ist es, die jungen Menschen von Orten fern zu halten, an denen Alkohol und Drogen konsumiert werden, so der Verein.

In der Begegnungsstätte Schulstraße 118 plant der Verein Selbst-Hilfe im Vor-Ruhestand e.V. „Internationale Kulturtage“. Von Februar bis Dezember wird es in der Begegnungsstätte ein- bis zweimal im Monat Kulturveranstaltungen für Senioren mit und ohne Migrationshintergrund geben.