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Die Gerichtshöfe - Kunstoase im Wedding

Der illuminierte eingan zu den Gerichtshöfen
Ein Blick in die "Gerichtshöfe" lohnt sich auch zwischen den "Langen Nächten". In den Abendstunden bildet die Installation von Günter Ries eine farbig schimmernde "Lichtachse" zwischen Wiesen- und Gerichtstraße.

Eigentümerin des 9000 Quadratmeter großen und denkmalgeschützten Geländes ist die GESOBAU. Sie vermietet Künstlern die Räume zu günstigen Konditionen und unterstützt das kreative Potential mit einem zentralen Veranstaltungsort. In der "Art Lounge" wird alljährlich an Nikolaus „MOKUZUMIMI" – Moderne Kunst zum Mitnehmen und für maximal 100 Euro angeboten, und zur "Langen Nacht der Museen" findet man hier die Bar.

Denn zwei Mal im Jahr öffnen die Maler, Bildhauer, Videokünstler oder Fotografen ihre Ateliers. Dann ist jedermann eingeladen, durch die Etagen zu flanieren oder sich von Kunsthistorikern die Arbeiten erklären zu lassen. Viele Künstler stehen dann auch persönlich für Fragen oder Gespräche zur Verfügung.

Als die offizielle "Lange Nacht" im letzten Januar pausierte, organisierte man kurzerhand eine "Lange Nacht ohne Museen". "Das war ein voller Erfolg", sagt der Maler Jürgen Reichert, "wir hatten circa 5000 Besucher." Ulrike Hansen, seine Kollegin und Mitstreiterin im Verein "Kunst in den Gerichtshöfen" schätzt an den Veranstaltungen, dass viele Menschen kommen, die sonst nicht unbedingt in Galerien oder Museen gehen. "Die Hemmschwelle ist geringer und einige kaufen auch etwas. Außerdem ist das ein Anlass das Atelier mal wieder aufzuräumen." Ende August wird wieder aufgeräumt!

 

Gerichtstraße 12/13, 13347 Berlin

www.gerichtshoefe.de

kontakt@gerichtshoefe.de

 

Michaela Nolte