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Elternratgeber für Suchtprävention

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Wenn Eltern überfragt sind: Ratgeber unterstützt Erziehende in der Suchtprävention

Wie können Eltern ihr Kind stärken, wenn es erste Konsumerfahrungen mit Alkohol, Drogen oder Glücksspiel macht? Die Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin veröffentlicht hierzu den Elternratgeber „Kinder und Jugendliche vor riskantem Umgang mit Alkohol, Cannabis oder Handy schützen“. Er liefert konkrete Hilfestellungen für den Familienalltag und gibt Orientierung in Fragen der Suchtprävention.

Wenn Kinder und Jugendliche erstmals Kontakt mit Zigaretten, Alkohol, Drogen oder Glücksspiel haben, fühlen sich Eltern mitunter überfordert. Wie können sie mit ihrem Kind sprechen, wenn es etwa angetrunken oder bekifft nachhause kommt ? Auch bei erhöhtem Medienkonsum wissen Eltern oft nicht, wie sie mit ihrem Kind im Gespräch bleiben und altersadäquate Grenzen setzen können.

Hier gibt der Elternratgeber Hilfestellungen und vermittelt zentrale Botschaften der Suchtprävention. Er unterstützt Eltern dabei zu verstehen, welche Konsumerfahrungen harmlos oder riskant sind. So wird verhindert, dass kinder- und jugendtypisches Neugierverhalten zu ernsthaften Risikofaktoren für die Entwicklung von Kindern wird. Der Ratgeber informiert zudem über die geltenden Gesetze zu legalen und illegalen Drogen, Glücks spiel und Medienkonsum sowie über die Regelungen zum Jugendschutz.

Insbesondere in der Pubertät können erste Konsumerfahrungen zu Konflikten im Familienalltag führen. Auch wenn Kinder in diesen Jahren selbstständiger werden, sind Eltern weiterhin wichtige Vorbilder für sie. Erziehende sollten sich daher über ihre eigenen Haltungen zu Rauschmitteln bewusst werden. Der Ratgeber unterstützt sie dabei, im Alltag und zuhause klare Regeln zu setzen. Auch wenn Kinder diese einmal überschreiten, sollten Eltern interessiert und zugewandt mit ihnen im Gespräch bleiben.

Die Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin liefert mit dem Ratgeber ein unterstützendes Angebot füreinen konstruktiven und vertrauensvollen Umgang von Eltern mit ihren Kindern.

Die Broschüre steht ab sofort zum Download bereit oder auf  issue.com. Sie kann auch in der Fachstelle für Suchtprävention als Druckfassung bezogen werden. Ratsuchende können dort darüber hinaus persönliche Beratung in Anspruch nehmen.

Pressekontakt: Fachstelle für Suchtprävention im Land Berlin

Christina Schadt – Referentin │ Elisa Lorenz – Referentin

Telefon: 030–29 35 26 15  I  Mail: info@berlin-suchtpraevention.de

 

Webseiten:

www.kompetent-gesund.de

www.berlin-suchtpraevention.de


Konsum bei Jugendlichen:

Nikotin:
9,8% der männlichen und 6,2% der weiblichen 12 - bis 17 -Jährigen rauchen Zigaretten. (Quelle: Orth et al., Bundesgesundheitsblatt 2018)

Alkohol:
2/3 der 12 - bis 17 - jährigen Jugendlichen haben schon einmal Alkohol getrunken. 10,6% der Jugendlichen trinken regelmäßig Alkohol(d.h. mindestens einmal pro Woche). (Quelle: Orth, B.2017) 

Cannabis:

11,6% der männlichen und 5,7% der weiblichen 12 - bis 17 - jährigen Jugendlichen haben bereits Cannabis probiert. 2,2% bzw. 0,8% konsumieren regelmäßig Cannabis. (Quelle: Orth, B. & Merkel,C. 2018)

Digitale Medien:

97% der Jugendlichen besitzen ein Smartphone. 91% der Jugendlichen nutzen das Internet täglich, dabei sind sie an Wochentagen im Durchschnitt 214 Minuten online. (JIM–Studie 2018)

Glücksspiel:

3/4 der 16 - bis 17- jährigen Jugendlichen haben in ihrem Leben an irgendeinem Glücksspiel teilgenommen, 37,3% spielten in den letzten 12 Monaten Glücksspiele. (Banz, M. und Lang, P.2017)