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Kampagne Kopf an: Motor aus

Autofahrer davon zu überzeugen, auf kurzen Strecken lieber mal aufs Rad zu steigen oder zu Fuß zu gehen, ist keine leichte Aufgabe. Dabei gibt es mehr als genug gute Argumente: Vom Klimaschutz über weniger Lärm und höhere Lebensqualität bis hin zur eigenen Fitness und Gesundheit. Was all den guten Argumenten gegenüber steht, ist häufig nur der innere Schweinehund. Und genau auf den zielt die „Kopf-an"-Kampagne ab.
Mit Hilfe von mal frechen, mal motivierenden, mal ironischen und auch mal ernsten Motiven spricht die Kampagne zu Autofahrern. Dazu gibt es Großflächenplakate, Banner an Brücken oder Fußbodenkleber auf Straßen und Gehwegen. Kurz: Die „Kopf-an"-Kampagne ist überall da, wo auch Autofahrer sind - um sie zum Schmunzeln, zum Nachdenken und zum Umsatteln zu motivieren. Und sie ist auch da, wo wir engagierte Kurzstrecken-Radler und Fußgänger treffen - um sie zu bestätigen und weiter zu motivieren.
Natürlich wird es einer Werbekampagne kaum gelingen, sämtliche Autofahrer zu Radfahrern zu machen. Aber sie kann Impulse setzen, zum Gesprächsgegenstand werden und somit das Thema auf lange Sicht in den Köpfen verankern. Das ist schon ein erster großer Schritt und weitere werden folgen. Spätestens dann, wenn Autofahrer merken, wie wichtig das Radfahren und Laufen zum Beispiel auch für einen knackigen Hintern sein kann.
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