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NAH DRAN XXXII - Stücke junger Tänzer & Choreografen
„Kinder zum Olymp!“

- Die Berliner Gewinner des Wettbewerbs „KINDER ZUM OLYMP 2007/2008!" bei der Preisübergabe in der Deutschen Bank Stiftung. Rechts im Bild (mit dem symbolischen Scheck): Christoph Riggert, Musiklehrer und Projektleiter der Humboldthain-Grundschule. Weitere Preisträger: die James-Krüss-Grundschule (Moabit), die Lenauschule (Kreuzberg), die Hermann-von-Helmholtz-Schule (Neukölln) und die Grundschule am Eichenwald (Spandau).
Kultur findet nicht nur in den großen Theatern oder Museen statt. Dass auch engagierte Schulen aktive Kulturträger sind, beweisen die mehr als 1000 Bewerbungen, die in diesem Jahr beim Wettbewerb „Kinder zum Olymp!“ eingegangen sind. Seit 2005 loben die Kulturstiftung der Länder und die Deutsche Bank Stiftung den Preis für Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen aus. In die Endrunde schafften es 390 Projekte aus sieben Sparten und in jeweils vier Jahrgangs-Kategorien, aus denen die Fachjurys 32 Preisträger auswählten.
Zu den glücklichen Gewinnern gehört auch die Humboldthain-Grundschule, die für ihre „Maschinenmusik“ ausgezeichnet wird. (QUARTIER berichtete über das vom Quartiersmanagement Pankstraße geförderte Projekt in seiner April-Ausgabe 2007.)
Rund 60 Schüler aus drei verschiedenen Klassen und der Tanz-AG der Weddinger Grundschule hatten ihre eigene Musik zu einem klassischen Orchesterwerk entwickelt, die Choreographie selbst erarbeitet und für das Bühnenbild eine fantastische Klang-Maschine gebaut. Aufgeführt wurde die „Maschinenmusik“ gemeinsam mit den Profimusikern des Deutschen Symphonie Orchesters und vor großem Publikum im Rahmen eines rbb-Kinderkonzertes, das außerdem im Sommer 2007 Kulturradio des rbb zu hören war.
Das kreative Potenzial hat auch die Juroren der Kulturstiftung der Länder überzeugt. Im September wird den Schülern der Humboldthain-Grundschule und ihrem Musiklehrer Christoph Riggert der mit 1000 Euro dotierte Preis im Haus der Kulturen der Welt überreicht. Bereits vor den Sommerferien hatte die Deutsche Bank Stiftung eine regionale Zusatzspende an die insgesamt fünf Berliner Preisträger vergeben. Bei einer feierlichen Präsentation bekam jeder einen Scheck in Höhe von ebenfalls 1000 Euro. Die Preisgelder fließen natürlich in neue Projekte; denn kulturelles Engagement zahlt sich nicht nur finanziell aus.






