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Petunien #9 - Performance-Serie für Improvisationn (gegründet von: Sandra Wieser & Meltem Nil)
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Rassismus, NSU und die Stille im Land
Erzählcafé Wedding- Zu Gast der Kiezläufer Mahmut Hatun und der Filmstudent Johannes Kaczmarczyk
30 Jahre NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
Lange Tafel Leopoldplatz
NAH DRAN XXXII - Stücke junger Tänzer & Choreografen
Künstlernachwuchs - Vergabe des Jugendkunstpreises
Fünfzig Schüler aus dem Bezirk hatten Bilder, Collagen, Fotografien und Skulpturen eingereicht. Jeweils drei Preise wurden in den Altersgruppen 14 bis 16 sowie 17 bis 19 Jahre verliehen. Für die Jury kein leichtes Unterfangen, denn preiswürdig wären durchaus noch mehr Kunstwerke gewesen.
Einig war sich das sechsköpfige Auswahlgremium, bestehend aus "Rotariern", dem Oberschulrat Rudolf Sperlich und Wolfram Schnebel von der Jugendkunstschule Mitte, beim ersten Preis der 17- bis 19-Jährigen. Der Sieger ist Simon Günzel vom John-Lennon-Gymnasium, der mit seiner großformatigen Collage auf Leinwand "Der Jüdische Friedhof an der Schönhauser Allee – Eine Spurensuche" beeindruckte.
Ein spannendes Bild zum Thema Geschichte und Erinnerung und mit künstlerischer Raffinesse: der 19-Jährige hat nicht einfach den Friedhof abgemalt, sondern mit lockerem Pinselstrich die Atmosphäre eingefangen. In die Acrylfarbe, vermischt mit echter Friedhofserde, sind spannende fotografische Details eingearbeitet. Bei aller Qual der Wahl: eine überzeugende Entscheidung.
Die Kunstwerke aller Teilnehmer präsentiert die Jugendkunstschule bis zum 1. Dezember in einer Ausstellung sowie unter www.juks-mitte.de, wo es außerdem Infos über das Programm und die Kurse gibt.
Jugendkunstschule Mitte, Schönwalder Straße 19, 13347 Berlin. Kontakt: Editha Heiber, Tel.: 2009 434 07; E-Mail: editha.heiber@ba-mitte.verwalt-berlin.de
Die Ausstellung ist zu besichtigen immer Dienstag, Mittwoch und Donnerstag von 14 - 16 Uhr oder nach telefonischer Absprache.









