Aktuelle Veranstaltungen
Präsentation Kultureller Bildungsverbund
Öffentlicher Workshop "Nachbarschaftstreff im Quartier Pankstraße"
Petunien #9 - Performance-Serie für Improvisationn (gegründet von: Sandra Wieser & Meltem Nil)
Fest im SprengelHaus
Rassismus, NSU und die Stille im Land
Erzählcafé Wedding- Zu Gast der Kiezläufer Mahmut Hatun und der Filmstudent Johannes Kaczmarczyk
30 Jahre NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
Lange Tafel Leopoldplatz
Kulturforum "Wedding filmt Wedding"
Der Arbeitskreis Kultur der SPD Mitte lädt ein zum nächsten Kulturforum mit dem Thema:
"Wedding filmt Wedding"
am Montag, 20. Juni, 19.00 Uhr
im Micamoca, Lindower Str. 22
(U/S - Bahnhof Wedding)
Massenszenen in den Außenaufnahmen zu Fritz Langs "Metropolis" in den Rehbergen. Die Tristesse der Arbeiterkasernen in "Kuhle Wampe", dem einzigen echten Arbeiterfilm der Weimarer Republik. Die erste Tonfilmaufführung im Kino Apollo (heute Alhambra). Der Wedding hat Filmgeschichte geschrieben.
In der Filmstadt Berlin spielt der Wedding heute kaum noch eine Rolle. Zwar gilt der Kiez aufgrund seines oft unsanierten Zustands als begehrter Schauplatz historischer Stoffe. So wurde Andreas Baader im "Baader Meinhoff Komplex" in der Lynarstrasse verhaftet und David Kross ging mit Kate Winslet in der Schlink-Verflimung "Der Vorleser" im Plötzensee baden. Doch für die Geschichten und Konflikte der Gegenwart scheint sich kaum einer zu interessieren. Der Berlin-Film der letzten Jahre sieht anders aus: Nana A.T. Rebhans Milieustudie "Berlin: Hasenheide". "Achterbahn" von Peter Dörfler über den Spreepark in Köpenick oder Bettina Blümlers "Prinzessinenbad" über freche Mädels in Kreuzberg, um nur einige der Werke zu nennen.
Ist der Wedding zu langweilig, um interessant zu sein? Oder ist die Berliner Filmszene auf dem Weddinger Auge blind? Wie könnte der Wedding-Film aussehen? Welche Themen gibt es? Wo sind die Konflikte, die Licht- und Schattenseiten? Gäbe es Auswirkungen auf die Gentrifizierung? Und wieso gibt es im Wedding eigentlich kein Programmkino?
Wir haben zwei Filmemacher eingeladen mit uns und mit Ihnen diesen Fragen auf den Grund zu gehen.
- Der Neu-Weddinger Jakob M. Erwa hat mit seiner Mini-TV-Serie "Tuschenpower" im Wiener Bezirk Ottakring mit Laienschauspielern Geschichten um Herkunft und soziales Umfeld einer Jugendbande erzählt und denkt, eigentlich könnte die Handlung auch im Wedding spielen.
- Ayran Sarigöl ist in seinem Werk "Wer Wind sät..." interreligiösen Konflikten und Rassismus auf der Spur. Als Mitglied des Neuköllner Netzwerks "Neuköllnimporte" weiß Sarigöl zudem von den Möglichkeiten und Grenzen internationaler Künstler in Berlin zu berichten.
Nach Sichtung einer Folge von "Tuschenpower" und des Kurzfilms "Wer Wind sät..." hoffen wir auf eine spannende Diskussion. Eine Veranstaltung für Filmschaffende, Filminteressierte und allen, die daran interessiert sind, ob und wie der Wedding wieder auf die große Leinwand kommt.
Kontakt:
SPD Mitte
Müllerstr. 163
13353 Berlin
Tel. 030 / 46 92 - 130






