Aktuelle Veranstaltungen
Öffentlicher Workshop "Nachbarschaftstreff im Quartier Pankstraße"
Petunien #9 - Performance-Serie für Improvisationn (gegründet von: Sandra Wieser & Meltem Nil)
Fest im SprengelHaus
Rassismus, NSU und die Stille im Land
Erzählcafé Wedding- Zu Gast der Kiezläufer Mahmut Hatun und der Filmstudent Johannes Kaczmarczyk
30 Jahre NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
Lange Tafel Leopoldplatz
NAH DRAN XXXII - Stücke junger Tänzer & Choreografen
Lesen und Schreiben für Familien.
In Berlin leben ungefähr 164.000 Analphabeten. Nach Schätzungen des Deutschen Volkshochschul-Verbandes kann jeder 15. Berliner über 15 Jahren nicht ausreichend lesen und schreiben, um den gesellschaftlichen Anforderungen auf diesem Gebiet gerecht zu werden. In den Familien der Betroffenen ist oft zu beobachten, dass die Schwierigkeiten von einer Generation an die nächste weitergegeben werden.
Dieser Tatsache trägt der Ansatz der Family Literacy, bei dem Eltern und Kinder gemeinsam gefördert werden, Rechnung. Er ist in Deutschland noch relativ neu, wird aber in anderen Ländern, vornehmlich in den angelsächsischen, bereits erfolgreich in der Praxis angewandt.
Ein neues vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt der Freien Universität Berlin und des Arbeitskreises Orientierungs- und Bildungshilfe (AOB e.V.) ist diesem Ansatz verpflichtet: In den Kursen des Projektes AlphaFamilie werden erwachsene Analphabeten gemeinsam mit ihren Kindern im Vorschulalter gefördert. So soll kurz vor dem kritischen Punkt des Übergangs von der Kita zur Grundschule gewährleistet werden, dass der Zugang der Kinder zur Schriftkultur nicht von vornherein durch Hemmnisse verstellt ist. Die Kinder sammeln Erfahrungen mit Geschichten, Bilderbüchern, Sprachspielen etc. und erkennen, dass die Beschäftigung mit Büchern und Schriftsprache lustvoll sein kann. Darüber hinaus wird im Einklang mit der Idee des „Generationenübergreifenden Lernens“ ein zweiter Schwerpunkt auf die Elternbildung gelegt.
In den kostenlosen Kursen, die im AOB in Kreuzberg stattfinden werden, sind noch Plätze frei.
Die Kurse beginnen erstmalig am 12. April 2010.
Die Kursdauer beträgt voraussichtlich sechs Monate mit einer Pause während der Sommerferien. Kurssprache ist Deutsch, andere Muttersprachen werden wertschätzend in die Arbeit einbezogen.
Den teilnehmenden Familien wird geboten:
mehrmals wöchentlich Kurse im AOB in Kreuzberg, die aus zwei Teilen bestehen:
- einer Familienzeit mit Raum zum gemeinsamen Lernen und Ausprobieren,
- speziellen, in getrennten Gruppen stattfindenden Einheiten für Eltern einerseits und Kinder andererseits,
psychologische Beratung und psycho-therapeutische Begleitung (bei Bedarf),
Kinderbetreuung für kleine Kinder während der Kurszeiten (bei Bedarf),
Arbeitsmaterialien, die zielgruppenorientiert und unter Berücksichtigung der Vielfalt der Teilnehmenden ausgewählt oder gestaltet werden,
weitere Aktivitäten wie Besuche von Bibliotheken oder Kinderzirkus.
Kontakt:
Teilprojekt FamLit
Freie Universität Berlin
FB Erziehungswissenschaft und Psychologie
Prof. Dr. Sven Nickel
Aline Wendscheck
Galina Stölting
Christina Noack
Habelschwerdter Allee 45
14195 Berlin
Tel. 030/ 838 – 56 301
E-Mail: info[at]alphafamilie[.]de
Teilprojekt FamLern
Arbeitskreis Orientierungs- und Bildungshilfe (AOB) e.V.
Ute Jaehn-Niesert
Christiane Ipsen
Katrin Rebitzki
Gneisenaustraße 2a
4. Aufgang, 2. Stock
10961 erlin
Tel. 030/ 69 34 0 38
E-Mail: aobberlin[at]aol[.]com
Weitere Informationen finden Sie unter: www.alphafamilie.de
oder in dem Material, welches Sie sich nachfolgend herunter laden können.
Flyer_Alphafamilie.pdf (867,2 KB)
Familienflyer_Info.jpg (121,2 KB)
Alphafamilie_Anschreiben_awe_10_03.pdf (127,4 KB)








