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Monster in der Turiner

Monster in der Turiner

Betrieben wird sie von dem 27-jährigen Steve Wendt, Künst­lername: „Jokar“. Der gebürtige Pankower wohnt seit sechs Jah­ren in der Turiner Straße, ist ge­lernter Elektroinstallateur, fühlt sich aber schon immer zur Kunst hingezogen. Seine Spezialität ist die Herstellung von monsterähn­lichen Animationsfiguren. Drei Jahre lang war er Schüler des Neuköllner Künstlers Martin Knerner. Im Neuköllner Flug­hafenkiez hat er bereits Projekte mit Kindern und Jugendlichen durchgeführt. In unserem Quar­tier leitete er mit Unterstützung aus dem Aktionsfonds des Quar­tiersmanagements im Oktober eine Gruppe Jugendliche an, eine mannsgroße Elfe zu bauen. Die soll jetzt in Galerien im Kiez aus­gestellt werden.

„Ich arbeite gerne mit Kindern und Jugendlichen“, sagt der Künstler, „sie mögen es, fantasie­volle Puppen zu bauen und gehen kreativ an die Arbeit heran.“ Die Figuren von Jokar erinnern an Phantasy-Filme und Comics und sprechen Kinder und Jugendli­che an. Das Atelier in der Turiner Straße 7 möchte Steve Wendt bis zum Ende des Jahres zu einem Künstlercafé ausbauen: Dort sol­len dann auch Ausstellungen und Lesungen stattfinden.

 

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