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Müllkongress für das QM-Gebiet Pankstraße

"Mach doch mal deinen Dreck weg!"

Die Eröffnung des Müllkongresses in der Volkshochschule Mitte
Thorsten Haas vom Verein panke.info e.V. nahm sich viel Zeit um die Besucher zu informieren

Der Müllkongress des Projektes "Mach doch mal deinen Dreck weg!" am 24.01.2013 sollte vor allem die Arbeit der Initiatoren der Müllkampagne für die Öffentlichkeit transparenter machen und aufklären, worum es eigentlich geht. Leider war die Resonanz unter den Anwohnern nicht besonders hoch..

Veranstaltungsort war die Volkshochschule Berlin-Mitte in der Antonstraße. Moderiert wurde die Veranstaltung von Hajo Toppius (Kollegen 2,3), Janina Kroll (stadt&hund gGmbH) und Thorsten Haas (panke.info e.V) - allesamt Vertreter des Projektteams. Zu den Anwesenden zählten neben den Organisatoren u. a Vertreter der Berliner Stadtreinigung (BSR), Ines Blumenthal vom Umwelt- und Naturschutzamt Berlin-Mitte, Carsten Schulz vom Quartiersrat Pankstraße, Vertreter der örtlichen Polizeidienststelle und die Kiezläufer des QM Pankstraße.

Das Hauptproblem in unserem Quartier ist immer noch der Sperrmüll, der wahllos auf Gehwege, Straßen, in Grünanlagen und sogar in die Panke geworfen wird. Zu diesem Thema nahm die Vertretung der BSR am Anfang des Müllkongresses Stellung. Den Anwesenden wurde mitgeteilt, dass das Sperrmüllproblem weiter eine finanzielle Angelegenheit für Anwohner bleibt. Denn der ständige Abtransport von immer wiederkehrenden Sperrmüll im Kiez kostet eine Menge Geld, die das Land Berlin nicht hat. Ein Grund mehr ein Auge auf "Müllsünder" zu werfen Immerhin stellen diese ihren Müll einfach ab wo es ihnen passt und verschwenden dabei keinen Gedanken an die finanziellen Folgen für die Allgemeinheit.

 

Die Müllkampagne hat sich den Durchlauf von 3 verschiedenen Phasen zur Aufgabe gemacht.

 

Phase 1             Analysieren des derzeitigen Vermüllungszustandes im Quartier

Phase 2             Gemeinsam mit Anwohnern Maßnahmen entwickeln, die eine                                    Verbesserung der Kiez-Sauberkeit fördern

Phase 3             Auswertung der Ergebnisse dieser Aktionen

 

Phase 1 ist nun abgeschlossen. Jetzt geht es in Phase 2 darum, konkrete Maßnahmen zu den angelegten Müllstatistiken zu entwickeln.

Die bisherigen Ergebnisse stellen die Kollegen 2,3, stadt&hund und panke.info in einem Zwischenbericht Interessierten zur Verfügung. Dieser kann per Mail beim QM Pankstraße oder bei der stadt&hund gGmbH angefordert werden.

 

Hier eine kurze Zusammenfassung:

Von September bis November 2012 war das Sperrmüllvorkommen im Quartier zwischen Leopoldplatz und Seestraße am höchsten. Die Vermutung liegt nahe, dass in diesem Zeitraum viele Anwohner umgezogen sein müssen und ihre ausrangierten Möbel einfach auf dem öffentlichen Straßenland zurückließen. Da es sich bei diesem Gebiet vorrangig um ein Wohngebiet für junge Leute und Studenten handelt, ist eine These, dass die junge Anwohnerschaft etwas mit den stark verschmutzten Straßen zu tun haben könnte.

Interviews mit Anwohnern ergaben, dass die Hundehaufen im Kiez als lästigste Hinterlassenschaft empfunden werden. Darauf folgen Essenreste, Verpackungsmüll wie Kartons  und schließlich die Glasscherben, die so manchen Gehweg schillernd zieren und vor allem eine Gefahr für kleine Kinder darstellen.

 

Hier ein kleiner Überblick zu den geplanten Aktionen der Müllkampagne für 2013:

Lästig und illegal:

Bauschuttcontainer und Altkleidercontainer sollen aus dem Straßenbild verbannt werden.

Infos zur Müllprävention:

Aufklärung und Information anhand einer Müll-Informationswand nahe dem Nettelbeckplatz mit Plakaten, Statistiken aus dem Kiez zum Thema Müll und einem Schaukasten mit Fotos von Putzaktionen und anderen Maßnahmen. Dabei achten die Initiatoren der Kampagne streng darauf, keinen zukünftigen "Müll" in Form von Flyern zu produzieren. Zu der Informationswand soll auch ein Faltblatt ab Frühjahr gestaltet werden, um Interessierte besser über die Müll-Problematik im Kiez und die Aktionen der Müllkampagne aufzuklären.

Aufmerksam machen:

Ein Absperrband mit dem Kampagnen-Logo soll in Zukunft die Leute der Umgebung besonders auf kritische Müllecken hinweisen.

Alte Fahrräder sammeln um sie zu fahrtüchtigen Rädern zusammenzubauen:

Herrenlose Drahtesel werden eingesammelt – aus deren Ersatzteilen soll ein neues Rad entstehen.

Werte vermitteln:

Infoveranstaltungen an Schulen über Putzaktionen im Kiez - Schüler sollen an den Aktionen teilnehmen, um ein Gefühl für Sauberkeit und Hygiene zu entwickeln.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Jessica Quade / Johannes Hayner