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Dienstag, 29.01.2013

Neujahrsempfang des Quartiersmanagement Pankstraße

Auf ein Neues!

Ein gut gefülltes Auditorium
Frau Altunkaynak und Herr Spallek eröffneten gemeinsam den Neujahrsempfang
Auch Herr Spallek liest unsere Zeitung Quartier2
Der Kanun-Spieler Orhan Senel
Die Projektpräsentation von TeenKom PraxisCheck
Der Sänger und Songwriter Nikola
Frau Wetzel von der ZAGG stellt einige der neuen Gesundheitsberaterinnen des Quartiers vor

Freitag, 11. Januar 2013. Das QM lädt zum Neujahrsempfang und der Kiez versinkt im postweihnachtlichen Schneetreiben. Pünktlich um 17.00 Uhr geht's los. Ich finde direkt einen Stellplatz für mein Fahrrad an einem der zugeschneiten Fahnenmasten des schönen La Luz in den Osramhöfen. Hier ist immer donnerstags die Lesebühne der Brauseboys. Es gibt eine große Bühne und viele Tische, die sich atriumartig in die volle Höhe des Raumes schrauben. Knapp 100 gut gelaunte Gäste haben sich eingefunden. Ein gut gefüllter QM-Infostand gibt Auskunft über Aktivitäten und Pläne des Quartiersmanagement. Hier beantworten die Kiezläufer Fragen und verteilen Infomaterial. 

Die Wortbeiträge des Abends werden eingeleitet vom ersten Teil des musikalischen Rahmenprogramms, dem Kanun-Spieler Orhan Senel. Eindrucksvoll spielte der Philharmonie-erprobte Musiker seine orientalische Zither und bekam dafür viel Beifall.

Mit einem Drink in den Händen (das Buffet wird erst später eröffnet) lauschen die Gäste der Teamleiterin des Quartiersmanagement Pankstraße, Sükran Altunkaynak, die warme Begrüßungsworte spricht. Ihr folgt Carsten Spallek, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Ordnung mit einer kleinen Ansprache. Er bedankt sich bei allen Gästen für ihr Engagement und die zumeist ehrenamtliche Arbeit, die sie im vergangenen Jahr für unser Quartier geleistet haben und blickt optimistisch in die Zukunft. Jeder Gast ist somit angesprochen und fühlt sich willkommen.

Im Anschluss gibt es 5- bis 10minütige Impulsreferate verschiedener QM-Projekte im Pecha Kucha-Verfahren. Eine durchaus sinnvolle und spannende Idee, denn oft weiß ein Projekt nicht, was ein benachbartes macht. Die inhaltlich dichten und unterhaltenden Präsentationen geben sehr guten Einblick in die Arbeit. So können sich neue Kontakte und Synergien entwickeln. (Wir zum Beispiel planen nun, unsere Zeitung Quartier2 demnächst von den Jugendlichen des Projektes TeenKom im Kiez verteilen zu lassen. Passt doch!)

Den größten Lacher erreicht eine Referentin durch eine kleine Erwähnung bezüglich des komplexen Abrechnungsprozederes bei der Programmservicestelle PSS, die für die Vergabe der bewilligten Projektmittel sorgt. Jeder, der sich einmal durch dieses Online-Formular gearbeitet hat, musste schmunzeln. 

Balkan-Style in den Osramhöfen: Zwischen den Projektpräsentationen gab es musikalische Intermezzi mit Roma-Musikern aus unserem Kiez. David Ion und Boris Zujiko, die über den Südost Europa e.V. vermittelt wurden, sangen ergreifend und spielten dazu virtuos Gitarre.

Während des Essen schließlich gibt es Singer-Songwriter-Mucke von Nikola, der die großen Klassiker dieses Genres gekonnt mit Gesang, Gitarre und Schellen an den wippenden Füßen interpretiert.

Endlich wird das Buffet eröffnet! Es gibt leckere vegetarische Aufläufe und schmackhafte Thai-Cocos-Hühnchen. Schade, dass ich nachher noch zum Essen eingeladen bin, denke ich, esse aber dennoch 2 Teller. 

In der Schlange komme ich mit Carsten Spallek ins Gespräch, der die Wartezeit nutzt und in der Kiezzeitung Quartier2 schmökert. "Das erste Mal, dass ich mein eigenes Interview gedruckt lese", grinst er. Wir reden kurz über das Blatt und - beide Weddinger - über unseren Bezirk, insbesondere über die Problemzone U-Bahnhof Leopoldplatz, aber auch über die unglaublich hohe Dichte kultureller Einrichtungen und Angebote im Kiez. (Siehe Ausgabe Kultur, mit Verortung derselben) Dann kommt seine kleine Tochter herbei gewirbelt und entführt ihn aus dem Gespräch.

Seinen ersten Neujahrsempfang erlebt der süße Sohn von QM-Frau Gesine Schulze. Sie ist noch ein paar Monate in der Babypause, will sich aber diese angenehme Veranstaltung, bei der man locker "off-Protokoll" mit allen Projektträgern, Freunden und Verantwortlichen quatschen kann, nicht entgehen lassen.

Ich esse zusammen mit unserem Redaktionsweisen Ewald Schürmann. Der passionierte Hobbykoch trinkt Kaffee zum Huhn und bespricht mit mir die aktuelle Ausgabe von Quartier zum Thema Nachbarschaft, die demnächst an den bekannten Auslagepunkten oder im QM-Büro in der Prinz-Eugen-Straße erhältlich sein wird.

Mit Susanne Birk und Katarina Gliege spreche ich über das Wedding Kulturfestival, das mit Sicherheit komplexeste und öffentlichkeitswirksamste QM-Projekt der letzten beiden Jahre. Die beiden ziehen eine erfolgreiche Bilanz und freuen sich auf 2013! (Wir übrigens auch!)

Sükran Altunkaynak stellt mir Frau Dumkow vor, der Besitzerin der Wiesenburg, wo ja auch einige QM-Aktivitäten, z.B. das Projekt "TANZindenMAI", stattfinden. Eine sehr charismatische und elegante Dame. Ihr war Ende letzten Jahres ihr Kater Caramello entlaufen. Wir unterstützten ihre Suchbemühungen mit Aushängen rund ums Panke-Ufer, vis-a-vis der Wiesenburg. Und siehe da, nach vielen Tagen des Hoffens und Bangens wurde er gefunden. Eine nette Familie aus der Nachbarschaft hatte sich seiner angenommen und gab das Tier schweren Herzens wieder an seine Eigentümerin heraus. 

Schon mal das erste Happy End in 2013!

Johannes Hayner / Volker Kuntzsch