Noch freie Plätze für die Umschulung zum/zur HauswirtschafterIn

Umschulung in Vollzeit oder Berufsbegleitende Nachqualifizierung
zum/zur Hauswirtschafter/in mit Zusatzqualifizierung Pflege und Betreuung


Umschulung: 06.07.2009 bis 13.07.2011

Nachqualifizierung: 06.07.2009 bis 05.07.2011

Maßnahmenr: 962 6323 09 für die Umschulung
Maßnahmenr: 962 6335 09 für die Nachqualifizierung

Im Rahmen des Projektes: Zukunftsperspektive im Berufsfeld Hauswirtschaft und Pflege wird: eine Umschulung bzw. Nachqualifizierung zum/zur Hauswirtschafter/in mit Zusatzqualifizierung Pflege und soziale Betreuung durchgeführt

Am 06.07.2009 (späterer Einstieg ist möglich) startete die 24monatige Umschulung in Vollzeit und – integriert in diese – eine berufsbegleitende Nachqualifizierung zum/r Hauswirtschafter/in. Neben der regelhaften Ausbildung in der Hauswirtschaft erfolgt eine Zusatzqualifizierung im Bereich Pflege und soziale Betreuung. Der Rahmenlehrplan für die Hauswirtschaft wird u. a. um folgende Elemente erweitert:

Grundpflege, Hygieneorganisation, Ernährungsmanagement, Koordination hauswirtschaftlicher und pflegerischer Arbeitsprozesse, individuelle Betreuung von Personen, Wissen über Krankheitsbilder u. psychische Veränderungen im Alter, Sensibilisierung für interkulturelle Aspekte in der Betreuung/ Pflege, Kommunikation und Konfliktbewältigung.

Die Durchführung der Umschulung / Nachqualifizierung ist der dualen Ausbildung angeglichen, d. h. theoretischer Unterricht und praktischer Einsatz im Betrieb finden im Wechsel statt. Mit mehreren Betrieben der Seniorenwirtschaft bestehen entsprechende

 

Einsatzbereiche für Hauswirtschafter/innen mit Zusatzqualifizierung Pflege und soziale Betreuung

  • Einrichtungen des betreuten Wohnens
  • Wohn- und Hausgemeinschaften
  • Stationäre Pflege
  • Akutkrankenhäuser

Ablauf der Umschulung / Nachqualifizierung:Nach einer 13wöchigen fachtheoretischen Einführungsphase finden theoretischer Unterricht und der praktische Einsatz in Kooperationsbetrieben im Wechsel statt. Die Ausbildungszeit endet mit der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.

Für die TeilnehmerInnen an der berufsbegleitenden Nachqualifizierung ist parallel zum Unterricht weiterhin eine berufliche Tätigkeit im Rahmen einer halben Stelle möglich. Die Unterrichts- und Praktikumszeiten sind dem beigefügten Terminplan zu entnehmen.

Abschluss:
Die Abschlussprüfung der Ausbildung zum/r Hauswirtschafter/in wird durch die prüfende Stelle bei der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales abgenommen. Die UmschülerInnen nehmen auf der Grundlage eines Umschulungsvertrags an der regelhaften Abschlussprüfung für Hauswirtschaft gem. § 62 BBiG teil, während die Teilnehmer/innen an der Nachqualifizierung gem. § 45 Abs. 2 BBiG zur „Externen-
Prüfung“ zugelassen werden.
Die Zusatzqualifizierung Pflege und soziale Betreuung wird durch den Bildungsträger bfw/maxQ zertifiziert. Sie richtet sich nach den Vorgaben für den Pflegebasiskurs und den Rahmenempfehlungen des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) für die Zusatzqualifikation Betreuung.

Zugangsvoraussetzungen für eine Umschulung:

  • Arbeit suchende Menschen ohne Berufsabschluss
  • MigrantenInnen mit nicht in Deutschland anerkannten Berufsabschlüssen und guten Deutschkenntnissen
  • Arbeit suchende Menschen, die ihren erlernten Beruf nicht mehr ausüben können

Für eine Nachqualifizierung:

  • Beschäftigte in Einrichtungen der Pflege, Seniorenwirtschaft u./o. sozialen Betreuung ohne Berufsabschluss mit mind. 4,5 Jahren Berufserfahrung

Förderung:
Eine Kostenübernahme durch die Agentur für Arbeit oder die ARGE/Jobcenter über Bildungsgutscheine ist sowohl für UmschülerInnen (SGB II oder III) als auch für TeilnehmerInnen an der Nachqualifizierung (WeGebAU-Programm) möglich. Der Arbeitgeber von Beschäftigten, die an einer Nachqualifizierung zum/r HauswirtschafterIn mit Zusatzqualifizierung Pflege und soziale Betreuung teilnehmen, kann beim Arbeitgeberservice der zuständigen Arbeitsagentur einen Zuschuss zum Arbeitsentgelt und eine Pauschale zu den Sozialversicherungsbeiträgen für den Zeitraum, in dem der/die MitarbeiterIn wegen der Weiterbildung nicht im Betrieb eingesetzt
werden kann, beantragen (WeGebAU - Programm).

 

Kontakt:

Postanschrift: bfw / maxQ Frankfurter Allee 77, 10247 Berlin, 5 OG.

Zusätzliche Informationen unter www.maxq.net