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Polizisten zum Anfassen

Polizeikooperation
Die feierliche Vertragsunterzeichnung: Mit dem Rücken zur Kamera, Herr Thietz, Fortbildungsschulrat der Außenstelle Mitte der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Herr Polizeidirektor Neukamp, Abschnittsleiter des Polizeiabschnitts 36, beim Unterschreiben Polizeihaupkommissarin Müller, Dienstgruppenleiterin, dahinter stehend Frau Lorenz vom Schulpsychologischen Beratungszentrum Mitte, der Herr, der rechts vom Tisch steht und die Vereinbarung zurechtrückt ist Herr Jeßke, Schulleiter der Albert-Gutzmann-Schule. Die zweite Peron von rechts ist Herr Sorg, Leiter des Schulpsychologischen Beratungszentrum Mitte und ganz rechts Polizeikommissarin Bohnert. (Von links nach rechts)
Die gespannten jungen Zuschauer der Albert-Gutzmann-Schule

Neben weiteren sportlichen und kulturellen Darbietungen gaben zwei Schüler der achten Klasse Loriots Sketch "Das Frühstücksei" zum Besten. Man kennt die Geschichte: eigentlich geht es nur um zwei Minuten, die das Ei zu lange gekocht hat, aber am Ende schwört der Mann: "Ich bringe sie um … morgen bringe ich sie um!" Natürlich wüssten die anwesenden Schüler, dass man seine Frau nicht wegen eines hart gekochten Eis umbringe, sagte der Abschnittsleiter Polizeidirektor Frank Neukamp. Aber da manche Schüler ohne Vorbilder oder mit den falschen aufwachsen, will die Polizei da sein, bevor etwas anbrennt.

Seit einigen Jahren verfolgen die Ordnungshüter denn auch ein neues Konzept. Man will nicht mehr als grünes Schreckgespenst gelten, bei dem Lehrer und Schüler gleich das Schlimmste befürchten, wenn die Polizei nur ins Haus kommt. Prävention heißt das Zauberwort, mit dem man vor Ort mit Rat und Tat zur Seite steht, wenn es um die Bewältigung und die Vermeidung von Konflikten geht.

"Kooperationen mit der Polizei gibt es mittlerweile an vielen Schulen im Bezirk, und manch einer sieht neue Zusammenschlüsse gar nicht mehr so gern", sagte Schuldirektor Jürgen Jeßke. Die Polizeihauptkommissarin Cornelia Müller und ihre Kollegin Nicole Bohnert waren da ganz anderer Meinung. Denn der direkte Kontakt zu den Schülern ist nach wie vor ein fruchtbarer und wichtiger Teil der Präventionsarbeit. Als Novum hat man außerdem noch das Schulpsychologische Beratungszentrum Mitte mit ins Boot geholt.

Michaela Nolte