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Erzählcafé Wedding- Zu Gast der Kiezläufer Mahmut Hatun und der Filmstudent Johannes Kaczmarczyk
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Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
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NAH DRAN XXXII - Stücke junger Tänzer & Choreografen
Quartiershelfer für die Weddinger Kieze

Die Maßnahme wird durch die Zukunftsbau GmbH hauptsächlich in Kooperation mit den Quartiersmanagements Soldiner Straße, Sparrplatz und Pankstraße sowie dem Stadtteilmanagement Brunnenviertel umgesetzt und richtet sich an Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld II, die Interesse an gemeinwesenorientierter Arbeit in „ihrem“ Kiez haben. Die Maßnahme ist bis zum 14.6.2008 befristet, die Teilnehmer erhalten ein Bruttogehalt von 900 Euro monatlich.
"Der Zuspruch war sehr groß. Innerhalb kürzester Zeit konnten wir die Stellen besetzen, den Großteil über Mundpropaganda in den Quartiersgebieten", erzählt Katja Niggemeier, die Projektkoordinatorin für die Zukunftsbau GmbH. "Den Menschen ging es dabei weniger um das Geld. Das Nettoeinkommen liegt ja nur unwesentlich über dem Arbeitslosengeld II. Das Wesentliche ist für die Teilnehmer, dass sie eine feste Arbeit haben, einen richtigen Vertrag und nicht mehr mit dem Stigma der Arbeitslosigkeit leben müssen. Das ist eine ganz wichtige Stärkung ihres Selbstbewusstseins."
Denn gearbeitet haben die meisten ja bereits vorher. Zum Beispiel ehrenamtlich in der Kinderbetreuung oder in der Gemeindearbeit, sie haben Nachbarschaftsprojekte initiiert und Vereine gegründet. Die Quartiersmanagements konnten in den vergangenen Jahren viele Anwohner für ein kontinuierliches Engagement in ihrem Umfeld gewinnen.
"Diese gemeinwesenorientierten Arbeiten und Beschäftigungen sind zu einem existenziellen Bestandteil im Quartiersalltag geworden. Im Prinzip sind neue Beschäftigungsfelder entwickelt worden, die zur Stärkung der Nachbarschaft beitragen und im Hinblick auf eine positive Entwicklung in den Quartieren gar nicht mehr wegzudenken sind", sagt Niggemeier.
Ein Ziel der Quartiersmanagements wäre die Überführung der befristeten Maßnahmen in längerfristige Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Doch das ist zunächst noch Wunschdenken. Mit den ABM-Stellen für die Quartiershelfer ist ein erster Schritt getan. Eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit sieht Katja Niggemeier im öffentlichen Beschäftigungssektor; denn zur Professionalisierung würden sich derartige Berufsbilder durchaus eignen.
Kontakt:
Katja Niggemeier
Projektkoordination QuartiersArbeit
Zukunftsbau GmbH
Strelitzer Strasse 60
10115 Berlin
Tel.: 030 / 443 68 - 830
Fax: 030 / 478 69 - 455
E-Mail: kniggemeier[at]zukunftsbau[.]de






