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Petunien #9 - Performance-Serie für Improvisationn (gegründet von: Sandra Wieser & Meltem Nil)
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Rassismus, NSU und die Stille im Land
Erzählcafé Wedding- Zu Gast der Kiezläufer Mahmut Hatun und der Filmstudent Johannes Kaczmarczyk
30 Jahre NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
Lange Tafel Leopoldplatz
NAH DRAN XXXII - Stücke junger Tänzer & Choreografen
Rettet die „Soziale Stadt“! Das Quartier Pankstraße protestiert gegen die Sparpläne des Bundesbauministeriums!
…denn gemäß dieser sollen die Gelder für die Städtebauförderung halbiert werden. Davon betroffen wäre neben weiteren Programmen auch das Programm „Soziale Stadt“. In welchem Maße und was das genau für das Quartier Pankstraße bedeuten würde, ist noch nicht abzusehen.
Im Quartier Pankstraße werden über die „Soziale Stadt“ seit 8 Jahren viele erfolgreiche und wegweisende Ansätze und Projekte gefördert und – als ein Herzstück des Programms – die Mitbestimmung der Bewohner/innen für die Kiezentwicklung in Bürgergremien organisiert und begleitet. Besonders die Schulen und Kitas im Kiez aber auch andere Einrichtungen können viele dringend notwenige und zusätzlich nachgefragte Angebote nur mit Hilfe dieser Mittel aus dem Programm gewährleisten. Kiezfeste, das Nettelbeckplatzfest oder das Afrikafest sowie Ferienprogramme… Diese und viele andere „feste Größen“ sind erst durch die „Soziale Stadt“ ermöglicht worden und über die Jahre gewachsen. Vieles hat sich hier getan, vieles gibt es noch zu tun.
Wünschenswert ist, dass solche umfangreiche zusätzliche Förderung wie durch die „Soziale Stadt“ auch im Quartier Pankstraße einmal nicht mehr nötig sein muss. Gesamtgesellschaftliches Ziel und im Konkreten für das Quartier muss die gesellschaftliche Chancengleichheit seiner Bewohner/innen sein und der Anschluss an die gesamtstädtische Entwicklung. Der Weg ist längst beschritten: zunehmend gibt es Bewohner/innen und Akteure, die die Kiezentwicklung in ihre Hände und in ihre Verantwortung nehmen. Doch Verstetigung von heute auf morgen, wie es die Sparpläne provozieren, kann nicht funktionieren. „Ein bisschen Soziale Stadt“ ab sofort zerstört die Arbeit und das Engagement von Jahren. Errungenes aber oftmals noch Fragiles darf durch die kurzsichtigen Sparpläne, die in keiner Weise auf die Realität der Stadtteile eingehen und ebenso wenig damit begründbar sind, gefährdet werden!
Das Quartier Pankstraße muss weiterhin gemäß des festgestellten und begründeten Bedarfes gefördert werden, damit eine Stabilisierung in der Zukunft überhaupt sinnvoll möglich ist!
Unterstützen Sie den Protest gegen die geplanten Kürzungen mit Ihrer Unterschrift und / oder mit der Teilnahme an der Kundgebung am 20. Oktober 2010, 13 Uhr vor dem Bundesbauministerium in der Invalidenstraße.
Unterschriftenlisten finden Sie im Vor-Ort-Büro des Quartiersmanagement Pankstraße, Prinz-Eugen-Str. 1
Weitere Infos unter: "Rettet die Soziale Stadt!"
Protestbrief des QM Pankstraße zum Herunterladen:
Protest_des_QM_Pankstrasse.pdf (78,2 KB)







