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Rassismus, NSU und die Stille im Land
Erzählcafé Wedding- Zu Gast der Kiezläufer Mahmut Hatun und der Filmstudent Johannes Kaczmarczyk
30 Jahre NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
Lange Tafel Leopoldplatz
NAH DRAN XXXII - Stücke junger Tänzer & Choreografen
Spielplatz und Bürgergarten?

Diese freundliche Raupe begrüßt Sie am Café Naumi
Rund 200.000 Euro stellt der Bezirk bereit, um im nächsten Jahr das Gelände um das Haus der Jugend am Nauener Platz neu zu gestalten.
Noch in diesem Jahr wird aus dem Programm "Soziale Stadt" die Bürgerbeteiligung finanziert – ein Träger wird in einem Auswahlverfahren gesucht. Ganz von vorne anfangen muss der aber nicht. In der Bürgerinitiative "Nauener Neu!" sind bereits AnwohnerInnen und MitarbeiterInnen aus dem Haus der Jugend organisiert, unterstützt von Platzmanager René Wagener. Der knüpft große Hoffnungen an die Bürgerbeteiligung: "In dem Block hinter dem Spielplatz wohnen rund 3.000 ältere Mitbürger in Wohnheimen und altersgerechten Wohnungen. Einige machen schon mit, es könnten aber noch viel mehr werden." Gelänge es, diese Nachbarn zu aktivieren, wäre viel gewonnen: Jung und Alt könnten wechselseitig voneinander profitieren. René Wagener stellt sich eine Art "Bürgergarten" vor, der auch das direkt angrenzende Seniorenstift einbezieht.
Unterstützt wird die Bürgerinitiative dabei von der Technischen Universität. Eine Gruppe von StudentInnen der Stadt- und Regionalplanung untersucht bis zum Sommer "Ideen und Strategien für einen generationengerechten Wedding".
Im Mai wird man ihnen im Gebiet begegnen können, dann erfassen sie mit Fotostreifzügen, Befragungen und Beobachtungen die Interessen möglicher Nutzer des Geländes. Im Juli werden schließlich die Ergebnisse präsentiert.
Vorarbeiten auf dem Spielplatzgelände haben bereits stattgefunden. Jugendliche vom SOS-Berufsausbildungszentrum in den Osramhöfen haben das Buschwerk und den Knöterich gerodet, der Teile des Geländes überwucherte – rechtzeitig vor Frühlingsbeginn, so dass keine Nester von brütenden Vögeln betroffen waren.






