TIMESPACE WIESENBURG - ortsbezogene Ausstellung zum Thema "Heim"

Die Ausstellung “Timespace Wiesenburg” findet in dem ehemaligen Asyl für Obdachlose statt. Als eine Reaktion auf die hohe Zahl von in Berlin lebenden Obdachlosen Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Asyl 1895 gebaut. Der Ort hat bis zu 1.500 Männer und Frauen pro Nacht beherbergen können.

Im Zweiten Weltkrieg wurden die Gebäude von den Nationalsozialisten übernommen und am Ende des Krieges von den Alliierten zum Teil zerbombt.

Die zum Teil in Berlin lebenden schwedischen Künstlerinnen Ulrika Sparre, Etta Säfve, Jenny Berg, Natalie Sutinen, Elin Maria Johansson und Ulrika Segerberg haben sich von der inhaltsreichen Geschichte und den Wiesenburger Ruinen inspirieren lassen.

In der ortsbezogenen Ausstellung „Timespace Wiesenburg“ haben sie sich entschieden, das Thema Heim aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten. Die Künstlerinnen haben sich während längerer Aufenthalte im Ausland kennen gelernt und haben alle Erfahrungen mit dem Verlassen der Heimat, sowie Suchen und Finden eines neuen Zuhauses gemacht.

Heimatlos, Sehnsucht nach Heimat, Home Sweet Home, Familie, Zugehörigkeit, Glaube, Natur als Heim, nationale Zugehörigkeit, Kultur und Sprache - das Thema Heim wird in Installationen, Performances und Filmen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Timespace Wiesenburg
26.-27. März 2011
Samstag 18-24 Uhr
Sonntag  14-17 Uhr
Wiesenstrasse 55
13457 Berlin-Wedding 

“Timespace Wiesenburg“ wird vom 21. -28. April 2011 auch in “Gylleboverket“, Schweden gezeigt. “Gylleboverket” ist eine neu gegründete Plattform für Kunst, Theater und Film auf dem ehemaligen Baurecycling Gelände in Gyllebo, Österlen, Schweden.

Für mehr Informationen:
ulrikasegerberg[at]hotmail[.]com (Berlin)
elinmariajohansson[at]gmail[.]com (Schweden)

Mit freundlichen Unterstützung vom Berliner Asyl-Verein für Obdachlose ”die Wiesenburg”

Gefördert von der Schwedischen Botschaft

TIMESPACE WIESENBURG - Programm zum Herunterladen: