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Tage des Interkulturellen Dialogs 2010

(Quelle: bewegung.taz.de)

Vom 01. bis 26. November werden zum achten  Mal in Folge die Berliner Tage des Interkulturellen Dialogs stattfinden. Das diesjährige Thema ist "Umdenken fordern - Partizipation fördern". Bei der Dialogreihe geht es darum, das BerlinerInnen zusammenkommen, um miteinander statt übereinander zu reden. Die DialogtischveranstalterInnen haben das Thema Partizipation in verschiedenen Aspekten aufgegriffen. Die Ausgangspunkte der Dialogrunden sind sehr vielfältig: von Strategien gegen Diskriminierung und Ausgrenzung, über Sichtweisen von Jugendlichen und SeniorInnen, bis hin zur konkret umgesetzten Wertschätzung von unterschiedlichen Religionen und Weltanschauungen.

In den Quartiersmanagementgebieten finden dazu folgende Veranstaltungen statt.

Gesellschaftliche Teilhabe von Roma in Berlin

Quartiersmanagement Pankstraße

Mittwoch, 3. November 2010 von 17 bis 19 Uhr, Schulstraße 118, 13347 Berlin

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben heißt Zugang haben zu Ressourcen, die eine Entfaltung des Individuums sozial, politisch und kulturell ermöglichen. Dafür sind Strukturen und Ressourcen notwendig, die Potentiale anerkennen und sie fördern.

Dieser Dialogtisch thematisiert die Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation von Roma in Berlin. Wir debattieren Anliegen und Aufgaben in der Arbeit von und mit Roma in Anbetracht der derzeitigen Situation mit dem Ziel, ein Familien- und Kulturzentrum für Roma im Quartiersmanagement-Gebiet Pankstraße anzusiedeln.

Informationen: info[at]mrbb[.]de, Tel. 0176 704 470 35

Aleviten, eine gelungene Integration?

Die ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt der deutschen Gesellschaft ist wie ein Mosaik, dessen unzählige Teile aus verschiedenen Farben und Formen bestehen. Sitzt jedes Teil in Harmonie richtig, so ist die "Eingliederung in ein Großes Ganzes gelungen", was wir als Integration verstehen. Ein Teil dieses Mosaiks sind die Alevi-Bektaschis, eine Glaubens- und Kulturgemeinschaft, welche vor 50 Jahren aus Anatolien nach Deutschland kam. Ausgehend von der Problemfrage möchten wir unstersuchen, ob die Eingliederung der Alevi-Bektaschis in eine Großes Ganzes gelungen ist.

Freitag, 12.11.10
18:00 - 20:00 Uhr
Erenler-Die Weisen Jugend-, Bildungs- und Kulturzentrum e.V.
Amsterdamer Str.8
13347 Berlin

Tel. 0176-524 36 193

 

Identifikation und Partizipation - Wahrnehmung von Angeboten
Quartiersmanagement Zentrum Kreuzberg / Oranienstraße
Büro des Quartiersmanagements, Dresdener Straße 12, 10999 Berlin
Donnerstag, 18. November, 14 bis 17 Uhr

Wodurch werden Menschen motiviert, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? Eine Voraussetzung für Partizipation ist die Identifikation mit der Gesellschaft im Sinne eines Zugehörigkeitsgefühls. In Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf ist dieses Gefühl unter den Bewohnern häufig nur gering ausgeprägt.

Wie kann die Identifikation mit dem Wohnort verbessert, und dadurch die Teilhabe am öffentlichen Leben angeregt werden? Welche weiteren Erschwernisse für eine gelungene Teilhabe im Quartier gibt es und wie können sie überwunden werden? Kontakt: Nicole Bosa, Ina Kammermeier, Tel.: 030-6123040, info[at]qmzentrumkreuzberg[.]de

Vielfalt nutzen - Quartier mitgestalten: Welche Chancen zur Mitwirkung habe ich? Wofür möchte ich mich einsetzen?
Quartiersmanagement Hellersdorfer Promenade
Hellersdorfer Promenade 17, 12627 Berlin
Donnerstag, 18. November, 18 Uhr

Eine breite und aktive Mitwirkung von Bewohnerinnen und Bewohnern am Entwicklungsprozess ihres Stadtteils ist ein zentraler Anspruch des Quartierverfahrens. Die Bewohnerinnen und Bewohner entscheiden z. B. mit über den Einsatz der Fördermittel. Mit ihren Ideen, Anregungen und Vorschlägen beeinflussen sie maßgeblich die Zukunft ihres Wohngebietes. Das Quartier bietet Gelegenheit, sich zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen, eigene aber auch unterschiedliche Vorschläge und Ideen zu diskutieren. Diese Mitgestaltungsmöglichkeiten und -wünsche sollen am Dialogtisch erörtert werden. Um Anmeldung wird gebeten. Kontakt: Irina Warkentin, Tel.: 030-99286287, irina.warkentin[at]stern-berlin[.]de

Ein Respektvolles Miteinander erfordert ein Kennen lernen und vor allem Gespräche
Aktiv im Kiez e. V.
Nachbarschaftsladen Aktiv im Kiez, Sprengelstraße 15, 13353 Berlin
Freitag, 19. November, 18 Uhr

Eine wirkliche Integration, Anerkennung und Respekt kann es nur geben, wenn man sich auch kennt. Ein Kennen lernen ist nur möglich, wenn Gespräche stattfinden. Die Veranstaltung soll Auftakt sein für weitere Gespräche und gemeinsame Treffen im Sprengelkiez. Nicht Gegeneinander sondern nur Miteinander können Probleme im Kiez gelöst werden. Kontakt: Fatma Ciftci, Siemen Dallmann, info[at]aktivimkiez[.]de  

Begegnung zwischen Eltern und Bildungseinrichtungen (Kitas und Schulen)
Pfefferwerk Stadtkultur gGmbH
Familienzentrum Wattstr. 16, 13355 Berlin
Donnerstag, 25. November, 14 bis 16.30 Uhr

Hier geht es um den Austausch von Eltern und Pädagogen und Pädagoginnen. Alle Bildungs-Einrichtungen setzen sich seit Jahren mit dem Thema Elternzusammenarbeit auseinander, auch unter dem Aspekt interkultureller Kommunikation. Es werden Gäste aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen, wie z.B. Eltern, Erzieher und Erzieherinnen, Lehrer und Lehrerinnen Schulleiter und -leiterinnen. Das Thema soll aus allen Sichtweisen erläutert werden. Fragestellungen: Welche Erwartungen haben Eltern und Kita / Schule aneinander? Wie ist die gegenseitige Wertschätzung? Wie können kulturbedingte Missverständnisse vermieden werden? Kontakt: Selda Karacay, Tel.: 030-44383426 oder 030-32513655, karacay[at]pfefferwerk[.]de  


Einen Überblick über alle Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten der Tage des interkulturellen Dialogs.

(Quelle: tage-des-interkulturellen-dialogs.de/ bearb. J. Meier, in www.quartiersmanagement-berlin.de bearb. F. Molder)