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Tanz im August

Ein Tanz im August

TANZ IM AUGUST – Das internationale Tanzfest in Berlin ist das größte Festival für zeitgenössischen Tanz in Deutschland und findet vom 14. bis zum 30. August 2009 mit seiner bereits 21. Ausgabe in der deutschen Hauptstadt statt.
An renommierten Berliner Spielstätten wie dem Podewil, dem Hebbel am Ufer, der Akademie der Künste, dem Haus der Berliner Festspiele und dem Radialsystem V wird ein breites stilistisches und ästhetisches Spektrum des modernen, progressiven Tanzes präsentiert.
 
Bei TANZ IM AUGUST, das in diesem Jahr mit dem ungewöhnlichen Motto „Listen!“ („Hör mal!“) geradezu herausfordernd die akustischen Phänomene im Tanz betont, zeigen auch drei wegweisende afrikanische Tanzcompagnien ihre neuesten Choreografien, auf die wir Sie besonders hinweisen möchten.
 
Direkt zur Eröffnung des Festivals am Freitag, dem 14. August (2. Vorstellung am 15.08.09), präsentieren die Veranstalter im Haus der Berliner Festspiele mit der Deutschlandpremiere „Poussières de Sang“ („Blutstaub“) von SALIA Nï SEYDOU eine choreografisch und musikalisch vielschichtige Arbeit aus Burkina Faso. Das unmittelbare Erleben einer plötzlichen, todbringenden Schießerei in ihrer Heimat inspirierte Salia Sanou und Seydou Boro zu diesem Stück, das die Gewalt in alltäglichen und historischen Tragödien dechiffriert, in unserer jeweiligen unmittelbaren Nähe und am anderen Ende der Welt.
 
Am 18.und 19. August (Dienstag/Mittwoch) wird dann FAUSTIN LINYEKULA / Studios Kabako im HAU 1 zu erleben sein. Der vielfach preisgekrönte kongolesische Choreograf hat Linyekula in MORE MORE MORE... FUTURE die unmittelbare körperliche Wirkung des „kongolesischen Pop“, des Ndombolo, mit seiner wirbelnden Mischung aus Rumba, traditionellen einheimischen Rhythmen, der Musik sonntäglicher Blaskapellen und Funk aufgegriffen und konfrontiert sie mit einer neuen Textebene, um das Publikum „mit beiden Beinen fest am Boden zum Träumen zu bewegen“ – ein Feuerwerk aus Rockkonzert und Choreografie zu den schnellen Rhythmen von Flamme Kapaya.
 
Am 24. und 25. August (Montag/Dienstag) schließlich zeigt die aus Algerien stammende Tänzerin und Choreografin NACERA BELAZA gemeinsam mit ihrer Schwester im HAU 3 als weitere Deutschlandpremiere die geradezu hypnotisierende Performance LE CRI. Dafür griff Belaza zentrale Elemente traditioneller Derwisch-Tänze auf und verfremdete sie, so dass – ausgehend von einer einzigen Bewegung – die auf unerklärliche Weise synchronisierten Armschwünge der Derwische eine geradezu hypnotisierender Wirkung entfalten, kombiniert mit dem Gesang von Nina Simone, Larbi Bestam, Amy Winehouse und Maria Callas.

Das gesamte Programm finden sie hier.

Kontakt:
k3 berlin
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10179 Berlin

Email: bureau[at]k3berlin[.]de
Tel.: 030/ 69 56 95 24
Fax: 030/ 69 56 95 23

Nähere Informationen zu den afrikanischen Künstlern können sie sich hier als pdf-Dokument herunterladen.