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Übergang Schule Beruf

  • Träger: INBAS GmbH in Kooperation mit SchulePLUS GmbH
  • Laufzeit: 2018-2020
  • Finanzierung: 125.000 Euro

 

Ausgangslage:

Es besteht ein hoher Bedarf, Bildungsangebote für die individuelle Förderung und Qualifizierung von jungen Menschen zu schaffen, um den Übergang von Schule und Beruf zu sichern/erleichtern. Die Bildungseinrichtungen der weiterführenden Schulen haben dieses Problem erkannt und stellen sich mitzahlreichen Kooperationspartnern der Herausforderung, Jugendliche sowohl zur Ausbildungsreife als auch in einen Anschluss (schulische oder berufliche Ausbildung) zu führen. Die unternommenen Anstrengungenreichen jedoch nicht aus, die Schüler*innen in einem annähernd befriedigenden Maß in die Ausbildung zu vermitteln. Zu oft fehlen den Jugendlichen die Vorstellungen, was sie im Anschluss an die Schule im Arbeitsleben leisten möchten und können. Sie haben nicht unbedingt einen realen Bezug zu den vielen verschiedenen Berufen. Die Praktika, die sie in der Schulzeit im Rahmen der dualen Ausbildung absolvieren müssen, eröffnen ihnen leider auch oft nicht die Möglichkeit, neue Berufsfelder kennen zu lernen, da zu oftauf Altbekanntes zurückgegriffen wird (Friseur, Kita, Apotheke, Internetcafé).Darüber hinaus stoßen die Schulen an ihre räumlichen Grenzen. Insbesondere fehlen in den meisten Schulen Werkräume oder Orte, in denen sich die Schüler*innen praktisch ausprobieren können, indem sie erstehandwerkliche Erfahrungen machen.

Entscheidende Anregungen zur Berufswahl kommen auch aus den Familien. Dort herrscht jedoch häufig Überforderung mit den komplexen Themen "Entwicklung von Berufswünschen" oder "Auswahl des geeigneten Berufes". Viele Eltern haben selbst keine berufliche Ausbildung und kennen sich in dem Bildungssystem nicht genug aus. Die Wünsche und Erwartungen der Eltern sind meistens höher, als dasLeistungsniveau ihrer Kinder, verbunden mit unrealistischen Vorstellungen von Anforderungen und Möglichkeiten in den jeweiligen Berufen. Die Berufe die sie für ihre Kinder bestimmen, entsprechen daher nicht den Grundlagen und Qualifikationen, über die ihre Kinder verfügen. Das führt dazu dass vieleSchüler*innen sich von Ausbildungsberufen abwenden und sich für weiterführende Schulen entscheiden.

Konzept:

Mit dem Projekt sollen Strategien und Ansätze zur frühzeitigen Vermittlung von individuellen Fähigkeiten und somit der Berufsfindung entwickelt werden. Es sollen bereits ab der 5 und 6 Klasse in der Grundschule Strukturen dazu geschaffen werden, um die Schüler*innen frühzeitig in ihren Talenten und Fähigkeiten sowie Stärken zu fördern und eine erste Orientierung in Berufe zu sichern. Vorhandene Strukturen in den Schulen wie Fach- und Werkräume, sollen erfasst, durch Fehlende ergänzt und zeitgemäß ausgestattet werden. Das Schulpersonal sollte durch Personen, die in den jeweiligen Berufen tätig
sind, unterstützt werden, um den Bezug zu Realität und Praxis als Vorbilder nahe zu bringen. Berufsvorbereitungsmaßnahmen, die bereits in den Schulen laufen, sollen erfasst und mit weiteren Modulen aufgestockt werden. Die Vorstellung von verschiedenen Berufen und die dafür notwendigen Qualifikationen sollten möglichst frühzeitig thematisiert werden und wenn möglich eine praxisorientierte Gestaltung der Unterrichtsfächer mit bestimmten Berufen anstrebt werden.

Trägerschaft:

Das Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, kurz INBAS GmbH, ist ein interdisziplinär arbeitendes Unternehmen, das wissenschaftliche Dienstleistungen anbietet. Zusammen mit Schule PLUS, das kreative und hochwertige Bildungsprojekte anbietet wird das Projekt zukünftig in Kooperation umgesetzt.