Umgestaltung Utrechter Platz (abgeschlossen)

Malplaquet-/Ecke Utrechter Straße
Zur Zeit wird der Platz bei der Diskussion in der Kiez-AG Malplaquetstraße wie folgt charakterisiert:

  • Treffpunkt für Menschen mit übermäßigem Alkoholkonsum,
  • Fußballspielplatz,
  • starke Lärmbelästigung,
  • Verunreinigung des Platzes und der nahe gelegenen Grün- und Spielplätze durch Urin, Müll und Abfälle.

Das Ziel des QM ist es, eine für die Anwohner/-innen zufriedenstellende Lösung für den Platz zu finden. Dabei ist es wichtig eine Platzsituation herzustellen, die den dort vorhandenen Problemen entgegen wirkt und als ein Ort für alle Anwohner/-innen dient.
Ideen für die Umgestaltung wurden im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs durch Studierende der TFH Berlin im Herbst 2002 entwickelt. In intensiver Beteiligung der Anwohner/-innen wurden die zahlreiche studentischen Ideen der Öffentlichkeit vorgestellt und diskutiert. Eine Jury, zusammengesetzt aus mehreren Anwohnern, dem Bezirksamt Mitte, dem QM und einem Landschaftsplaner kürte die beste Idee: "Utrechter Plein" des Studenten Victor Wagner. Die Elemente der Planung sind:

  • Die Lauchhammer-Wasserpumpe wird reaktiviert und zusammen mit einem überdimensionierten roten Wassereimer auf ein 20 cm. erhöhtes Podest gestellt. Als Hinweis auf die Stadt Utrecht wird am Podest ein farblich abgesetzter Kinderreim angebracht.
  • Die Poller werden mit Farbe überzogen und sollen später von Schülerinnen und Schülern der umliegenden Schulen gestaltet werden. Weitere Poller werden frei auf dem Platz als Sitzelemente aufgestellt.
  • Zwei neue Laternen werden für bessere Beleuchtung sorgen.
  • Die Hochbeete und Pergolen werden entfernt um den Platz übersichtlicher und einsehbarer zu gestalten.
  • Gemeinsam mit der erkrankten Ulme werden weitere Bäume, die im Hochbeet stehen, gefällt. Anschließend werden sie sofort durch neue und gesunde Bäume ersetzt.

Die Bauausführung übernimmt eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme des Arbeitsamtes Mitte, in der arbeitslose Bauhelfer eine Beschäftigung finden. 

 

Wir danken unseren Kooperationspartnern:

Kiez-AG Malplaquetstraße, Präventionsrat Mitte, Bezirksamt Mitte, Technische Fachhochschule Berlin, Niederländische Botschaft, Firma Wall AG und Erika-Mann-Grundschule.

Das Projekt wurde gefördert durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, das Programm Soziale Stadt und die Bundesanstalt für Arbeit.

Wir danken dem Sponsoring der GESOBAU und der Niederländischen Botschaft.

Fr. Dipl.-Ing. Sükran Altunkaynak