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Rassismus, NSU und die Stille im Land
Erzählcafé Wedding- Zu Gast der Kiezläufer Mahmut Hatun und der Filmstudent Johannes Kaczmarczyk
30 Jahre NachbarschaftsEtage Fabrik Osloer Straße
Die Zukunft der europäischen Stadt - das Beispiel Berlin
Händlerfrühstück Müllerstraße
Lange Tafel Leopoldplatz
NAH DRAN XXXII - Stücke junger Tänzer & Choreografen
Veranstaltungsvorschläge für Feierlichkeiten der 150 Jahre Eingemeindung von Moabit, Wedding und Gesundbrunnen gesucht
Gemäß der „Allerhöchsten Cabinetts-Ordre“ vom 28. Januar 1860 wurden mit Wirkung vom 1. Januar 1861 die außerhalb des Berliner Stadtgebietes gelegenen Territorien Wedding, Gesundbrunnen und Moabit sowie Teile der Feldmarken von Charlottenburg, Schöneberg, Tempelhof und Rixdorf eingemeindet. Damit vergrößerte sich die Fläche der Königlichen Haupt- und Residenzstadt von 35 auf 59 Quadratkilometer. Die Bevölkerungszahl erhöhte sich um 7% und Berlin hatte nunmehr etwa 550.000 Einwohner.
Nur zehn Jahre später, im Jahr 1871, wurde Berlin Hauptstadt des zweiten deutschen Kaiserreichs, die sich fortan zum wichtigsten Politischen, Kultur-, Wissenschafts- und Wirtschaftszentrum Deutschlands entwickelte. In Moabit und Wedding siedelten sich in jener Zeit Unternehmen wie Bolle, Loewe und AEG an. Weitere wichtige Unternehmensstandorte wurden von Schering, Schwartzkopff und Rathenau gegründet. Dies und der damit einhergehende Zuzug veränderten die städtebaulichen Strukturen der Ortsteile. Sie wurden zu dicht bebauten Arbeits- und Wohngebieten, dessen Bevölkerung fast ausschließlich aus Arbeitern bestand. Trotz der Gegensätze zwischen City und Hinterhof wurden seit 1861 die Grundlagen für das heutige Berlin geschaffen.
Teile des kulturellen Erbes jener Jahrzehnte seit 1861 begegnen dem aufmerksamen Betrachter noch heute. Diese Zeitzeugnisse sichtbar zu machen und damit einen Teil Berliner Geschichte zu zeigen, ist Ziel der Veranstaltungsreihe, die sich im historischen Rahmen der Jahre 1861 bis 1914 bewegen und dabei stets die regionalen Ereignisse, Persönlichkeiten und Entwicklungen im Blick haben soll.
Das Programm der Veranstaltungsreihe greift dabei unterschiedliche Themen aus den Bereichen Geschichte, Kunst, Kultur, Industrie und Technik auf.
Weitere Ideen, die sich in den Rahmen der Veranstaltungsreihe einfügen, können gern erarbeitet und bei Eignung in den Veranstaltungskalender der Feierlichkeiten zum 150-jährigen Jubiläum aufgenommen und beworben werden. Einsendeschluss ist der 14.03.2011!
Kontakt:
Andrea Stephan M.A.
(Kulturwissenschaftlerin)
Tel.: 0172 – 86 20 643
Mail: andrea.m.stephan@gmx.de






