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Wedding ist bunt

Seit Anfang 2010 taucht zunehmend neonazistische Propaganda im Wedding und Moabit auf. Immer wieder wurde ein Aufruf zur 1. Mai-Demo des „Nationalen Widerstands Berlin“ plakatiert, zudem wurden NPD-Sticker mit „Moscheen zurückbauen“ geklebt. Außerdem sind zunehmend neonazistische Graffitis im Straßenbild präsent. Alternative Projekte wurden bedroht, Schaufensterscheiben eingeworfen und besprüht.

Wedding und auch Moabit sind Stadtteile, in denen viele Menschen mit Migrationshintergrund ihren Lebensmittelpunkt haben. Und genau das stört die Neonazis. Sie schlagen vor, das Problem der „Überfremdung“ mit der Abschiebung aller „Ausländer“ zu lösen.

Das Bündnis Mitte gegen Rechts engagiert sich gegen Ideen einer nationalsozialistischen Gesellschaftsordnung, die mit ihrer rassistischen und antisemitischen Ideologie Grundlage für Euthanasie, Holocaust und Angriffskrieg war.

Das Bündnis Mitte gegen Rechts stellt Plakate und Flyer zur Verfügung, mit denen im Kiez klare Signale gesetzt werden: Der Wedding ist bunt und nicht braun. Die Materialien sind beim Bündnis bestellbar. Weitere Informationen zum Bündnis und zum Engagement gegen Rassismus in Mitte finden Sie hier...