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Zirkusspielplatz nimmt Formen an

Baustellenidyll in der Adolfstraße.
Wintereinbruch Spielplatz Adolfstraße.

Just am Tag der Führungen hat der Regen das Gelände leider ein wenig ins Wasser getaucht. Aber der Asphaltbelag ist bereits fertig, und da, wo ab nächstem Jahr Rad oder Rollerskates gefahren, Basketball oder Tischtennis gespielt werden kann, läuft es sich schon recht bequem. Mit festem Schuhwerk stören auch die Pfützen nicht; denn schließlich befinden wir uns auf einer Baustelle, wo trotz Schauer reger Betrieb herrscht.

Ein riesiger LKW lädt gerade 27 Tonnen Sand in der Zirkusmanege ab. Der Haufen wirkt fast klein, denn insgesamt passen etwa 300 Tonnen Sand in das Rondell mit seinen 25 Metern Durchmesser. Die Randbefestigungen und Betonblöcke, die sich auch als Sitzgelegenheiten eignen, sind ebenfalls fertig, und demnächst wird das große Kletterspiel aufgestellt. Damit verwandelt sich der Spielplatz in eine fantastische Zirkusmanege mit allerlei Seilen, Netzen und Sprossen zum Laufen, Balancieren, Hangeln oder Schaukeln, mit Wackelburgtor, Sprungtuch und einer Sprossenbrücke.

„Wenn das Wetter mitspielt“, sagt Herr Sodeikat, Bauleiter der Firma Horst Kruse & Sohn, „sind wir in zwei Monaten fertig.“ Auch Gerd Kleyhauer, Landschaftsarchitekt vom Büro gruppe F, das die Planung verantwortet und das Bürgerbeteiligungsverfahren für das Quartiersmanagement Pankstraße durchgeführt hat, ist zuversichtlich: „Den geplanten Eröffnungstermin Ende Juni können wir einhalten.“

Bis dahin werden auch die Elefanten eingezogen sein, die Groß und Klein in der neuen Kiezoase empfangen.

 

Michaela Nolte