panke.info: Kostenlose Radtour zum Thema "20 Jahre Mauerfall"

PRESSEMITTEILUNG / VERANSTALTUNGSTIPP von panke.info

Es ist nun fast zwanzig Jahre her, dass die Berliner Mauer gefallen ist. Auf dieser Radtour beginnen wir am Stadtrand, wo die Mauer eine nicht minder große Lücke in die Stadt gerissen hat als an den bekannteren Stellen. Vom S-Bhf Wilhelmsruh aus, wo ein denkmalgeschütztes Umspannwerk im Mauerstreifen liegt, geht es in die Schönholzer Heide zum Sowjetischen Ehrenmal. Weniger bekannt als das Grabmal im, Treptower Park, lohnt die imposante Anlage im stalinistischen Stil dennoch, vor dem Vergessen bewahrt zu werden.

Hinter dem Pankower Gemeindefriedhof überqueren wir am Kinderbauernhof Pinke-Panke den für Pankow namensgebenden Fluss Panke. Das Gewässer unterfloss hier inmitten eines besonders breiten Stücks Todesstreifen die Grenzanlagen, von denen sich dem sachkundigen Beobachter noch viele Relikte zeigen. Vom S-Bahnhof Wollankstraße, der zu Mauerzeiten einen besonders kuriosen Status hatte, geht es weiter zum „Nassen Dreieck“.

Unmittelbar dahinter fahren wir unter Kirschbäumen weiter zur Bornholmer Straße, wo am 9.11.1989 die Grenze geöffnet wurde. Über den Schwedter Steg, der das Nordkreuz der Bahn überquert, gelangen wir in den Mauerpark und in die Bernauer Straße. Dort befindet sich die Mauergedenkstätte. Nur wenige hundert Meter davon entfernt liegt ein Friedhof, den die Mauer einst zerrissen hat. Die Tour endet nicht weit von der heutigen Pankemündung, am Grenzturm Kieler Eck. Dort besuchen wir die sehenswerte Gedenkstätte Günter Litfin, die an den ersten Mauertoten erinnert.

Leitung: Martin RiewestahlSonntag 30.08.2009Treffpunkt: 10.00 Uhr vor dem S-Bahnhof Wilhelmsruh (S 1) auf der Kopenhagener StraßeTeilnahme kostenlos, auf Spendenbasis ohne Anmeldung; Anmeldung wünschenswert unter martin[at]panke[.]info


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