IHEK

IHEK steht für Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept.  Im IHEK werden Ziele, Handlungsbedarfe und Maßnahmen aufgezeigt, die zur Gebietsentwicklung sowie zur erfolgreichen Durchführung des Quartiersverfahrens erforderlich sind. Bei der Erstellung werden die Gebietsbevölkerung, die relevanten Akteure des Gebietes sowie die bezirklichen Fachämter einbezogen. 

Dieses Konzept bildet die Grundlage für die Arbeit des Quartiersmanagements Pankstraße und ist die Grundlage für die Entwicklung und Umsetzung von Projekten und Maßnahmen im Gebiet. 

Im IHEK werden 5 Handlungsfelder betrachtet:

HF1 Integration und Nachbarschaft
HF 2 Bildung
HF 3 Öffentlicher Raum
HF 4 Gesundheit und Bewegung
HF 5 Beteiligung, Vernetzung und Kooperation mit Partnern


Entwicklungsziele für das Quartiersmanagement Pankstraße

Um eine nachhaltige positive Gebietsentwicklung fortzusetzen, bemüht sich das Quartiersmanagement darum Strukturen zu schaffen und zu verstetigen, die einerseits zu einer nachhaltigen Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort beitragen und die andererseits langfristig das Engagement von Menschen im Quartier unterstützen können.  Hierzu muss die soziale Infrastruktur im Gebiet ausgebaut, weiterentwickelt und ergänzt werden. Etablierte Ankerpunkte wie die vorhandenen Familienzentren und sozialen Einrichtungen müssen unbedingt gesichert und weitere Standorte entwickelt werden. Einen räumlichen Schwerpunkt stellt dabei der Bereich Schulstraße/ Ruheplatzstraße/ Plantagenstraße dar. Mit dem Safe-Hub zieht ein wichtiger starker Partner ins Quartier, der in der direkten Nähe von Musikschule, Volkshochschule und Wedding Grundschule ein wichtiges zusätzliches Angebot für Kinder und Jugendliche bereitstellen wird.

Aktuelle Handlungsschwerpunkte im IHEK 2022

Integration und Nachbarschaft: Um mehr Begegnungsanlässe für die vielfältige Bewohnerschaft zu schaffen, müssen wohnortnahe Aktionen und Veranstaltungen im öffentlichen Raum unterstützt und mit bedarfsgerechten Angeboten für unterschiedliche Zielgruppen bespielt werden.

Bildung: Viele Lernorte haben einen dringenden Sanierungsbedarf. Es werden attraktive und ästhetische Lernorte gebraucht, um Bildungs- und Ausbildungsperspektiven zu verbessern, Eltern zu unterstützen und Teilhabe zu ermöglichen.

Öffentlicher Raum: Für die Themen Sauberkeit, Sicherheitsgefühl und Verkehrssicherheit wird ein dringlicher Handlungsbedarf wahrgenommen.

Gesundheit und Bewegung: Der Bedarf besteht im weiteren Ausbau des Angebotes an Sport- und Freiflächen aber auch in der Schaffung von Bewegungsangeboten für alle Altersgruppen im Gebiet. Diese sollten sich an den Bedürfnissen der jeweiligen Gruppen orientieren,
wohnungsnah und flexibel sein.

Beteiligung, Vernetzung und Kooperation: Offene Themen, die einer zusätzlichen Vernetzung und Kooperation bedürfen sind:

  • die Schaffung von Begegnungsanlässen,
  • die Nutzung außerschulischer Lernorte,
  • die Sicherheit und Sauberkeit des öffentlichen Raumes,
  • die Schaffung von Bewegungsangeboten sowie
  • die Etablierung von Mehrfachnutzung von Gebäuden und Flächen.

Klimaschutz: Durch die innerstädtische Lage, die hohe Verdichtung und die Unterversorgung mit Grünflächen besteht im Gebiet eine hohe Belastung durch Verkehrslärm, Schadstoffe und Überhitzung. Klimaanpassungsmaßnahmen wie energetische Gebäudesanierung, Bodenentsiegelung, klimafreundliche Mobilität, Schaffung und Qualifizierung von Grün- und Freiflächen und grüner Lernorte werden in den kommenden Jahren von großer Bedeutung sein.


Downloads (PDF):

Aktuelles Integriertes Handlungs- und Entwicklungskonzept IHEK 2022

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