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Antidiskriminierung durch Prävention

  • Träger: Artikel 1 Initiative für Menschenwürde e.V.
  • Laufzeit: 2016 bis 2018

Ausgangslage:

Im Quartiersmanagementgebiet Pankstraße leben über 16.000 Menschen. Dabei besteht eine sehr große kulturelle Vielfalt, aber auch eine Vielfalt hinsichtlich des Alters, der Religionen und der Lebenssituationen. Nicht immer ist ein tolerantes Miteinander der Menschen untereinander gegeben. Viele Menschen werden täglich mit diskriminierenden Situationen konfrontiert, sei es z. B. aufgrund von Behinderungen, der Herkunft, der Religion, der Lebensführung, des Geschlechts oder sonstiger Gründe. Für ein friedliches und aufgeschlossenes Miteinander der vielfältigen Kulturen ist es wichtig, eine Plattform auf unterschiedlichen Ebenen zu schaffen, um sich auf Augenhöhe auszutauschen.

Konzept:

Über das Projekt sollen Strategien und Aktionen zur Prävention von Vorurteilen gegenüber vielfältigen Kulturen entwickelt werden. Für ein friedliches und aufgeschlossenes Miteinander ist es wichtig, eine Plattform auf unterschiedlichen Ebenen zu schaffen, um sich auf Augenhöhe auszutauschen. Die bestehenden, sich verfestigten Vorurteile sollen abgebaut und Toleranz gegenüber der Vielfalt im Quartier erhöht werden. Ziel soll es sein in der Nachbarschaft, in den Bildungseinrichtungen, im Beschäftigungssektor die Aufmerksamkeit auf die Besonderheiten des Menschen als Individuum zu richten, ohne Denjenigen zu benachteiligen und zu beurteilen. Das Projekt soll dazu beitragen, dass eine Sensibilisierung gegenüber diskriminierenden Äußerungen und Situationen erfolgt, für den Umgang mit Diskriminierungserfahrungen Hilfestellung gegeben wird und Diskriminierungstendenzen abgebaut werden.

Trägerschaft:

Artikel 1 Initiative für Menschenwürde e.V. ist ein Zusammenschluss von Expertinnen und Experten in den Bereichen Kommunikation, Kreativität, Weiterbildung, Campaigning, Meinungsforschung und Strategie. Wir nutzen unser know-how um uns für eine nachhaltig starke Kommunikation für Demokratie und die Achtung der Menschenwürde einzusetzen.

Auf den Themengebieten "Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit", "Gewaltfreie Kommunikation" und "Gelebte Vielfalt" besitzen unsere Kommunikations-Experten langjährige Erfahrung und umfassende Kenntnisse. Ihre langjährigen Tätigkeiten als Trainer, Coaches oder Projektleiter für Vereine auf unterschiedlichsten Ebenen zeichnen sie für die Durchführung von Maßnahmen im Kontext der Anti-Diskriminierung aus und schaffen die Möglichkeit zielgerichteter Angebote für unterschiedlichste gesellschaftliche Akteure und Institutionen.

Geplante Maßnahmen:

  1. Persönliche Kontaktaufnahme mit Akteuren und Institutionen um konkrete Bedürfnisse zu erheben und Kommunikation innerhalb des Quartiers zu gewährleisten. Kontaktaufnahme mit der Behindertenselbsthilfe (Bsp. InterAktiv e.V. & dynamis e.V), Kontaktaufnahme mit dem Behindertenbeirat, dem Bezirksamt Mitte, dem/der Bezirksbeauftragte/n für Menschen mit Behinderung und dem Gleichstellungsbeauftragten
  2. Durchführung individueller, bedürfnisorientierter Workshops zur Sensibilisierung für gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gelebte Vielfalt
  3. Durchführung von Aktionen im öffentlichen Raum, um Aufmerksamkeit zu generieren und öffentlichkeitswirksam in Erscheinung zu treten.
  4. Durchführung von Empowerment-Seminaren, um die Handlungsfähigkeit von Akteuren zu stärken und langfristig akteursübergreifend Verknüpfungen und Kooperationen zu ermöglichen.

Aktuelle Informationen:

Kontakt:

Artikel 1 Initiative für Menschenwürde e.V.

Projektleitung: Herr Kajo Wasserhövel / Frau Jana Faus

 

Schlüterstrasse 42

10707 Berlin

Tel. 030 / 88 91 36 - 186

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