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Montag, 04.09.2017

NAH DRAN 66 | Stücke junger Tänzer & Choreografen

Zusätzliche Ausgabe im Oktober

Bild: ada Studio
Bild: ada Studio

 

Aufgrund der Vielzahl an Bewerbungen für die Reihe „NAH DRAN – Stücke junger Tänzer und Choreografen“, dem häufig ausverkauften Kernstück des Programms des ada Studios, findet im Oktober eine zusätzliche Ausgabe statt. Insgesamt wurden in diesem Jahr dann sieben Mal NAH DRAN gezeigt, zusammen mit den unter einem speziellen kuratorischen Aspekt stattfindenden NAH DRAN extended-Veranstaltungen sind es neun.

Wann: 21./ 22. Oktober 2017 | um 20.30 Uhr

Wo: ada Studio & Bühne für zeitgenössischen Tanz in den Uferstudios | Studio 7 | Uferstraße 23 | 13357 Berlin | (U8 Pankstr., U9 Nauener Platz)

Die Reihe präsentiert in regelmäßiger Folge neue oder weiterentwickelte kurze Stücke junger Tänzer und Choreografen, wobei die Grenzen zu Körper-, Sprech- und Musik­theater sowie Per­for­­mance offen sind. Sie bietet Tänzern und Choreografen eine Plattform, um ihre Stücke (mög­lich­er­weise erstmals) in einem abendfüllenden Rahmen dem Berliner Publikum zu zeigen.

Stücke:

Raffaella Galdi/Laura Giuntoli/Lina Kukulis: Turtle

„Turtle” ist eine Tanzperformance, eine Metapher für zwischenmenschliche Beziehungen. Wenn auch nicht immer in physischem Kontakt, stehen die Tänzerinnen in ständigem Bezug zueinander, lassen ein Geflecht aus Abhängigkeit, Komplizenschaft und ständiger Transformation entstehen. Eine Studie zu „Turtle” war im ada Studio bereits bei „10 times 6” im April 2017 zu sehen.

Johanna Jörns/Selina Menzel: siam

Zwei Frauen, ein zu großer Pullover, der die individuellen Formen verschwinden und neue Skulpturen entstehen lässt. Die Konturen werden bis an die persönliche Grenze verzerrt - Ich und Du verwischen, werden in Frage gestellt. Zwischen Fremdbestimmung und Autonomie bewegen sich die Tänzerinnen im Bühnenraum. Bis wohin schafft Nähe Geborgenheit und wann muss sich Individualität ihren Raum nehmen, um Platz für persönliche Entfaltung zu schaffen? Auf der Suche nach einem physischen Ausdruck für dieses Ausloten, fungiert der Pullover als Zwangsjacke wie Schutzmantel, hangeln sich die Tänzerinnen an dem Punkt entlang, an dem ihre Verbindung gerade noch hält. Größtmögliche Kooperation versus Individualität.

Lena Strützke: Camouflage

Ich bin für euch das, was ihr aus mir macht. Je weniger ich euch gebe, desto mehr werdet ihr mich neu erfinden. Je größer ihr mich macht, desto mehr muss ich euer geschaffenes Mysterium aufrecht erhalten. „Camouflage” ist eine künstlerische Visualisierung eines neu- und fremderschaffenen Ichs, das sich mehr und mehr von der eigentlichen Realität entfernt und durch sein Umfeld zu einer Utopie wächst.

 

Tickets: slidingscale 8 - 13 Euro,

Reservierung/ Pressekontakt: Tel.: 21 800 507 | ada-berlin@gmx.de

 

 

Bearbeitet durch das QM Pankstraße, basierend auf Informationen von ada Studios.