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1:0 für den Anton-Kiez
Mit wirklich heißem Fußball trotzten die Spielerinnen und Spieler beim ersten Anton-Kiez-Cup den kühlen Temperaturen. So konnten sich die über 300 Zuschauer beim Anfeuern ihrer Teams aufwärmen, und die Initiative „Eltern schafft Zukunft“ hatte außerdem für Tee und Kaffee gesorgt.
Zwei Mannschaften der Wedding-Grundschule sowie die Fußballakteure der Bayezid-Moschee, des Palästina Jugendclubs und des Zirkus Internationale waren am 11. April auf dem Sportplatz an der Schulstraße Ecke Ruheplatzstraße gegeneinander angetreten.
Nach insgesamt zehn spannenden Spielen geht der Wanderpokal nun für ein Jahr an die Mannschaft der Bayezid-Moschee. Alle anderen Mitstreiter ermutigte Wulf Dornblut, dass man bei diesem Turnier ohnehin nur gewinnen könne: neue Freunde oder eben Spielfreude. Letztere haben die rund 55 Sportlerinnen und Sportler mit großem Engagement und über drei Stunden bewiesen. Fair und ohne Fouls, so dass die Schiedsrichter keine gelben oder roten Karten verteilen mussten.
Dornblut, Präventionsbeauftragter des Polizei-Abschnitts 35, hatte das Turnier zusammen mit der Wedding-Grundschule, der Initiative „Eltern schafft Zukunft“ und dem Quartiersmanagement Pankstraße organisiert. Sehr zufrieden mit der Auftakt-Veranstaltung zeigte sich auch Angelika Suhr: „Die Generalprobe haben wir mit Bravour gemeistert“, so die Direktorin der Wedding-Grundschule.
Wäre ein Preis für Schlachtenbummler ausgelobt worden, er hätte dem Fan-Block des Zirkus Internationale gebührt. Denn auch für die Zuschauer gab es Regeln: anspornen war erwünscht, Buhrufe waren verboten, und der Müll gehörte in Müllsäcke. Zwei Tage zuvor war der Platz bei der alljährlichen Putzaktion des Quartiersmanagement Pankstraße gesäubert worden.
Davon scheinbar angesteckt, gingen während des Turniers Kinder mit Müllzangen um den Platz, falls jemand die bereitgestellten Müllsäcke doch übersehen hatte. Denn der Sportplatz soll künftig wieder den Sportfreunden gehören, und die wollen sicher nicht im Müll spielen.
Im nächsten Jahr wird beim zweiten Anton-Kiez-Cup erneut um den glänzenden Pokal, gestiftet vom Verbund Nordberliner Wohnungsbaugenossenschaften, gespielt. Wenn eine Mannschaft den Wanderpokal drei Mal in Folge bekommt, darf sie ihn behalten.








